Grauer Star Operation

Die Kataraktoperation gehört weltweit zu den häufigsten und sichersten chirurgischen Eingriffen überhaupt. Mit einem präzisen, minimal-invasiven Eingriff lässt sich die getrübte Linse durch eine Kunstlinse ersetzen und die Sehkraft in der Regel vollständig wiederherstellen.

Im Lux Augenzentrum in Zürich-Opfikon führen unsere erfahrenen Augenchirurgen diesen Eingriff in einem eigenen, hochmodernen OP-Saal durch.

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Grauer Star in Zürich operieren lassen

Grauer Star Operation in Zürich

Im Lux Augenzentrum wird die Kataraktoperation von Spezialisten durchgeführt, die diese Eingriffe täglich und mit grosser Routine durchführen.

Diagnostik, Operation und Nachsorge finden alle in derselben Praxis statt. Sie wechseln nicht zwischen verschiedenen Einrichtungen, müssen Befunde nicht selbst koordinieren und haben während des gesamten Prozesses dieselben Ansprechpersonen.

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Grauer Star (Katarakt): Was ist das?

Beim Grauen Star trübt sich die natürliche Linse des Auges ein. Das geschieht meistens schleichend über Jahre, seltener auch nach Verletzungen oder als Begleiterscheinung anderer Erkrankungen wie Diabetes.

Die Linse, die sich direkt hinter der Pupille befindet, verliert dabei ihre Transparenz. Licht wird nicht mehr klar auf die Netzhaut weitergeleitet, das Sehen wird zunehmend unscharf, kontrastarm oder von einem Schleier überlagert. Eine medikamentöse Behandlung gibt es nicht. Die einzige wirksame Therapie ist der operative Eingriff.

Symptome des Grauen Stars

Die Anzeichen eines Grauen Stars entwickeln sich in der Regel schleichend. Viele Betroffene gewöhnen sich unbewusst an die nachlassende Sehqualität und bemerken die Veränderung erst im Rückblick.

Sollten Sie eines oder mehrere dieser Symptome bei sich feststellen, empfiehlt sich ein Besuch in unserer Praxis.

Ursachen des grauen Stars

Die häufigste Ursache für den Grauen Star ist das natürliche Altern des Auges. Ab dem 60. Lebensjahr steigt das Risiko deutlich. Daneben gibt es weitere Faktoren, die eine Katarakt begünstigen können.

Risikofaktoren

Bestimmte Lebenssituationen und Erkrankungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, einen Katarakt zu entwickeln. Zu den bekannten Risikofaktoren zählen:

Falls diese Risikofaktoren auf Sie zutreffen, raten wir Ihnen zu regelmäßigen Kontrollterminen bei uns. Nur so können wir Veränderungen frühzeitig erkennen und behandeln.

Wann sollte eine Grauer Star Operation durchgeführt werden?

Den richtigen Zeitpunkt bestimmt in erster Linie die Beeinträchtigung im Alltag, nicht ein bestimmtes Stadium der Linsentrübung. Wenn die Sehverschlechterung die Lebensqualität merklich einschränkt, beim Lesen, Autofahren oder in der Berufstätigkeit, ist eine Operation sinnvoll.

Es gibt jedoch auch Situationen, in denen aus medizinischer Sicht eine Operation unabhängig vom subjektiven Leidensdruck angezeigt ist: etwa wenn eine Netzhauterkrankung durch den Katarakt nicht mehr ausreichend beurteilt werden kann, oder wenn die verdickte Linse den Augeninnendruck erhöht.

Im Erstgespräch im Lux Augenzentrum prüfen wir gemeinsam mit Ihnen, ob und wann eine Operation für Sie indiziert ist.

Wie hoch sind die Erfolgschancen?

Die Kataraktoperation gehört zu den am besten dokumentierten Eingriffen der Medizin. Die Erfolgsrate liegt bei über 95 Prozent. Die meisten Patienten berichten bereits wenige Tage (oft schon am ersten Tag) nach dem Eingriff von einer deutlichen Verbesserung ihrer Sehschärfe. Schwere Komplikationen sind selten und lassen sich in den meisten Fällen behandeln.

Welche Alternativen gibt es zur Kataraktoperation?

Eine nicht-operative Behandlung des Grauen Stars gibt es nicht. Weder Augentropfen noch Brillen oder andere Hilfsmittel können die eingetrübte Linse wiederherstellen.

Brillen und vergrössernde Sehhilfen können in frühen Stadien die Sehfunktion vorübergehend verbessern. Sie behandeln jedoch nicht die Ursache. Sobald die Trübung den Alltag beeinträchtigt, ist die Operation die einzige wirksame Option.

Ablauf der Grauer Star Operation

Viele Patienten sind im Nachhinein überrascht, wie unkompliziert der Ablauf war. Der eigentliche Eingriff dauert nur rund zehn bis fünfzehn Minuten und erfolgt unter lokaler Betäubung.

  • Erstgespräch und Voruntersuchung

    Wir nehmen uns Zeit für eine gründliche augenärztliche Untersuchung und klären gemeinsam mit Ihnen, ob und wann eine Operation sinnvoll ist. Sie erhalten eine vollständige Erklärung aller Schritte – verständlich und ohne Fachsprache.

  • Präoperative Diagnostik

    Vor der Operation werden exakte Messungen des Auges vorgenommen. Sie bestimmen die individuelle Stärke der künstlichen Intraokularlinse und bilden die Grundlage für ein präzises Operationsergebnis.

  • Die Operation

    Der Eingriff findet ambulant in unserem eigenen OP-Saal in Zürich statt. Vor der Operation wird die Pupille mit Augentropfen weitgestellt. Das Auge wird mit anästhesierenden Tropfen schmerzunempfindlich gemacht. Eine Vollnarkose ist nicht erforderlich. Die getrübte Linse wird anschliessend durch Ultraschall (Phakoemulsifikation) zerkleinert und abgesaugt. Danach wird die künstliche Linse eingesetzt. Der gesamte Eingriff dauert etwa 15 Minuten; inklusive Vor- und Nachbereitung sollten Sie rund 1,5 Stunden einplanen. Sollten beide Augen operiert werden müssen, werden sie im Abstand von einigen Wochen einzeln operiert.

  • Nachsorge und Kontrolle

    Nach dem Eingriff erhalten Sie Augentropfen und genaue Verhaltenshinweise. Die Kontrolltermine in unserer Praxis begleiten Ihren Heilungsverlauf engmaschig.

  • Einfache Abrechnung

    Die Abrechnung mit Ihrer Schweizer Krankenkasse übernehmen wir direkt. Sie müssen sich um nichts kümmern.

Welche Kunstlinsen sind die richtigen für mich?

Mit der richtigen Kunstlinse lassen sich neben der Trübung auch bestehende Fehlsichtigkeiten korrigieren. Wir beraten Sie vor dem Eingriff ausführlich darüber, welche Linse zu Ihren Augen und Ihrem Alltag passt.

Monofokale Standardlinsen

Scharfes Sehen in einem Bereich (meist Ferne). Für Nah- oder Zwischenentfernungen wird in der Regel eine Brille benötigt. Monofokale Standardlinsen werden von der Grundversicherung übernommen.

Torische Linsen

Korrigieren zusätzlich eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus). Geeignet für Patienten, die auch ohne Brille möglichst scharf sehen möchten. Die Kosten werden nur in Ausnahmefällen von der Grundversicherung übernommen.

Multifokale und EDOF-Linsen

Ermöglichen scharfes Sehen in mehreren Entfernungen: Ferne, Zwischenbereich und Nähe.

Bei der Multifokallinse sind alle drei Bereiche abgedeckt. Eine Brille ist in der Regel nicht erforderlich, eventuell nur bei sehr kleinen Buchstaben, wie auf Medikamentenbeipackzetteln. Wir verwenden Multifokallinsen, die sehr wenige Halos und Blendeffekte produzieren. Diese verschwinden in der Regel innerhalb von einigen Wochen bis Monaten.

Die EDOF-Linse ermöglicht scharfes Sehen ohne Sehhilfe in der Ferne und im mittleren Bereich. Bei einer EDOF-Linse benötigen Sie eine Brille nur noch zum Lesen. Die Kosten für diese Linsen müssen Sie leider selbst tragen.

Wir beraten Sie gern

Die Wahl der passenden Linse ist eine höchst persönliche Entscheidung. Wir nehmen uns die Zeit, Ihnen alle Möglichkeiten verständlich aufzuzeigen – vollkommen transparent und natürlich ohne jeglichen Verkaufsdruck.

Mehr darüber erfahren Sie auch in unserem Blogbeitrag: Kunstlinsen bei der Grauer-Star-OP

Die richtige Vorbereitung

Vorbereitung auf die Operation

Einige Tage vor dem Eingriff beginnen Sie mit speziellen Augentropfen, die Entzündungen vorbeugen und das Infektionsrisiko senken. Am Tag der Operation sollten Sie nüchtern erscheinen, falls eine leichte Beruhigungsspritze gewünscht wird.

Offene Fragen zur Vorbereitung klären wir natürlich ausführlich im Voruntersuchungsgespräch.

Nachsorge

Die Zeit nach der OP

Direkt nach der Operation ist die Sicht oft noch leicht verschwommen oder unscharf. Das ist normal und bessert sich in den meisten Fällen innerhalb weniger Tage von selbst. Die endgültige Sehschärfe stabilisiert sich nach etwa 6 bis 8 Wochen. Erst dann sollte eine neue Brille vermessen werden.

Was in den ersten Wochen zu beachten ist:

Genaue Empfehlungen erhalten Sie individuell nach dem Eingriff.

Unser moderner OP-Saal in Zürich

Unser hochmoderner OP-Saal in Zürich Opfikon entspricht höchsten technischen und hygienischen Standards. Als operatives Zentrum der Praxis ist er speziell auf die Anforderungen der ophthalmologischen Mikrochirurgie ausgerichtet. Hochauflösende Mikroskopiesysteme und modernste Phakoemulsifikationsgeräte sorgen für maximale Präzision beim Eingriff.

Unsere Augenchirurgen

Hinter dem Lux Augenzentrum steht ein Team aus hochqualifizierten Augenärzten und Chirurgen. Unser gesamtes Praxisteam begleitet Sie mit Einfühlungsvermögen und Erfahrung. Lernen Sie unser Praxisteam kennen.

Augenarzt

Dr. med. (H) Peter Raak

Spezialist für Ophthalmochirurgie

Dr. med. (H) Peter Raak

Dr. Peter Raak ist ein erfahrener Augenchirurg mit über 2.000 Operationen pro Jahr. Seine Schwerpunkte sind die Kataraktchirurgie (Grauer Star), Netzhautchirurgie sowie die Behandlung von AMD, diabetischer Retinopathie und Glaukom.

Er ist Gastdozent an der FHNW und Mitglied in führenden Fachgesellschaften wie FMH, FEBO, ESCRS, SOG, DOG und VAA.

Echte Patientenstimmen

Das sagen unsere Patienten

Heilungsverlauf und mögliche Komplikationen

Dank moderner Geräte und erfahrener Chirurgen treten Komplikationen nach einer Kataraktoperation immer seltener auf. Der Heilungsverlauf ist bei den meisten Patienten komplikationslos. Dennoch gibt es Risiken, wie bei jedem chirurgischen Eingriff, über die wir Sie im Aufklärungsgespräch transparent informieren.

Mögliche Komplikationen umfassen:

  • Zystoides Makulaödem: Die häufigste Komplikation, tritt bei etwa 1–2 % der Fälle auf. Es handelt sich um eine Flüssigkeitsansammlung in der Netzhaut, die zu einer vorübergehenden Sehverschlechterung führen kann, aber gut behandelbar ist.
  • Kapselruptur: Ein Riss der hinteren Augenkapsel kann in seltenen Fällen während des Eingriffs auftreten und eine angepasste Operationsführung erfordern.
  • Erhöhter Augeninnendruck: Kann nach dem Eingriff auftreten und mit Augentropfen behandelt werden.
  • Netzhautablösung: Eine seltene Spätkomplikation, die operativ behandelt wird. Das Risiko besteht vor allem bei stark kurzsichtigen Personen.

Eine ausführliche Übersicht zu möglichen Komplikationen finden Sie in unserem Blogbeitrag: Komplikationen der Grauer Star Operation.

Der Nachstar

Manchmal tritt Monate oder Jahre nach einer erfolgreichen Kataraktoperation eine erneute Sehverschlechterung auf. Ursache ist häufig der sogenannte Nachstar (Kapselfibrose): Die hintere Linsenkapsel trübt sich ein. Dies führt, ähnlich wie beim Grauen Star selbst, oft zu nebligem Sehen und verstärkter Blendempfindlichkeit.

Der Nachstar wird mit einem kurzen, schmerzfreien Lasereingriff behandelt – der sogenannten YAG-Kapsulotomie. Mittels Laserimpulsen wird die getrübte hintere Kapsel geöffnet, sodass das Licht wieder ungehindert zur Netzhaut gelangt. Eine erneute Operation ist dabei in der Regel nicht notwendig.

Wird die Grauer Star Operation von der Schweizer Krankenkasse übernommen?

Ja, die Kosten für eine Kataraktoperation werden von der Grundversicherung übernommen, sofern eine medizinische Notwendigkeit besteht. Die Standardbehandlung inklusive der Basislinsen ist somit komplett abgedeckt.

Falls Sie sich für eine Premiumlinse entscheiden, um gleichzeitig eine Hornhautverkrümmung oder Alterssichtigkeit zu korrigieren, fallen zusätzliche Kosten an. Gerne erläutern wir Ihnen im persönlichen Erstgespräch, welche Optionen für Ihre Bedürfnisse optimal sind.

Sie haben noch weitere Fragen oder möchten sich weiterführend beraten lassen?

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