Notfall Augenarzt Zürich und Umgebung auch am Wochenende und an Feiertagen

Unser Notfall Augenarzt System in der Zürich Region

Bei Augennotfällen können Sie uns auch an Wochenenden und Feiertagen kontaktieren. Unser Notfall Augenarzt in Zürich Opfikon versorgt Augenprobleme von 7 Uhr bis 20 Uhr. Rufen Sie uns an:

Praxisadresse: Thurgauerstrasse 105, 8152 Glattpark (Opfikon), Kanton Zürich

Augenentzündung Notfall

Zu den Augennotfällen gehören ganz unterschiedliche Erkrankungen und Verletzungen. Auf dieser Seite versuchen wir die häufigsten Symptome zusammenzufassen, welche einen augenärztlichen Notfall darstellen.

Auch bei anderen Notfällen wie zum Beispiel schmerzhaften Augenentzündungen, Fremdkörper, Augenunfall, plötzlicher Sehverschlechterung können Sie sich an unseren Notfall Augenarzt sowohl an Werktagen als auch am Wochenende wenden.

Rufen Sie unseren Augenarzt Notdienst an und wir kümmern uns um Ihr Problem!

Fliegende schwarze Mücken und Punkte (Mouches volantes)

Mouches volantes floaters

Wahrscheinlich hat jeder von uns davon gehört, dass jemand herumfliegende schwarze Punkte, Mücken oder Würme mit einem Auge oder mit beiden Augen sieht. 

Diese Phänomene können auch mit Lichtblitzen begleitet werden. Wenn Sie diese Symptome haben, müssen Sie noch am gleichen Tag einen Augenarzt aufsuchen, da sich hinter diesen Symptomen Netzhautlöcher, Netzhautrisse oder sogar eine Netzhautablösung verstecken können.

Es muss betont werden, dass 90% der Patienten, die über fliegende schwarze Mücken/Fliegen klagen, keine Netzhautpathologie aufweisen. 

Diese fliegenden schwarzen Mücken (auf Englisch floaters) können lediglich Glaskörpertrübungen sein oder sie können vor allem ein dunkler Kreis eine Glaskörperabhebung repräsentieren.

Bei diesen Symptomen untersucht der Arzt Ihren Glaskörper und Ihre Netzhaut bei erweiterter Pupille. 

Autofahren ist nach der Pupillenerweiterung verboten, weil die Pupille sich in erweitertem Zustand nicht an die verschiedenen Lichtverhältnisse anpassen kann. Wenn es sich um lediglich Glaskörpertrübungen handelt, müssen Sie wissen, dass diese harmlos sind.

Der dunkle Ring (oder oft nur ein verzerrter Ring) kommt bei einer Glaskörperabhebung vor. Der Glaskörper ist ein gelartiges Material, welches das Augeninnere ausfüllt. Im Alter beginnt der Glaskörper sich zu verflüssigen und anschliessend hebt er sich von seinem Untergrund, der Netzhaut ab. 

Eine Glaskörperabhebung findet bei uns fast allen statt. Wichtig ist, dass Sie, wenn Sie fliegende schwarze Mücken/Pünkte/Fliegen sehen, einen Augenspezialisten sofort zu kontaktieren. 

Selbstverständlich können Sie sich in diesem Fall auch an uns wenden und wir können Ihnen einen Sofort-Termin geben. Wir untersuchen Sie auch am Wochenende und an Feiertagen.

Zögern Sie nicht, kontaktieren Sie Ihren Notfall Augenarzt im Glattpark (Opfikon) zwichen Zürich Oerlikon und Zürich Seebach.

Sie können jederzeit bei uns Online Termine buchen.

Behandlung eines Netzhautrisses

Sollte der Arzt bei Ihnen ein Netzhautloch oder einen Netzhautriss entdecken, geraten Sie nicht in Panik. In diesem Fall können wir die Netzhaut um das Loch/um den Riss mit einem Laser behandeln und die Netzhaut um das Loch/den Riss praktisch anschweissen.

Verätzungen im Auge

Augenspülung bei Augenverätzung

Augenverätzungen können sich sowohl zu Hause als auch am Arbeitsplatz ereignen.

Augenverätzungen gehören zu den Notfällen. Bei Laugenverätzungen und Säurenvrätzungen müssen sofortige Massnahmen gertroffen werden.

Das betroffene Auge muss sofort reichlich ausgespült werden. Wenn kein Wasserhahn in der Nähe ist, dürfen die Augen ausser Milch mit allen nitchalkoholischen Getränken gespült werden.

Säurenverätzungen verursachen eine Koagulationsnekrose. Laugenverätzungen lösen eine Kolliquationsnekrose aus, die die Beschädigung tiefer gelegener Strukturen ermöglicht. Deswegen sind die Folgen von Laugenverätzungen noch schwerwiegender als die der Säurenverätzungen.

Das Ziel des Spülens ist es, den normalen pH-Wert (pH 7) auf der Augenoberfläche wiederherzustellen.

Verätzungen können unterschiedliche Schäden im Augen hervorruffen. Viele Reinigungsmittel verursachen lediglich eine Bindehautirritation und punktförmige Hornhautverletzungen.

Stärkere Mittel können tief in die Hornhaut, die Vordderkammer, die Iris, den Ziliarkörper und in die Augenlinse eindringen. Die Hornhaut schwillt auf und trübt ein. Die Hornhautschwellung ist die Folge der Beschädigung der Hornhautendothelzellen, welche sich auf der Hornhautrückfläche befinden.

Diese Endothelzellen funktionieren als Pumpzellen, die das Kammerwasser aus dem Hornhautstroma abpumpen, damit die Hornhaut klar bleibt und eine hervorragende Optik gewährleistet.

Die Behandlung der Augenverätzungen hängt vom klinischen Bild ab. Antibiotische Tropfen, Kortisontropfen, Vitamin C-Tropfen oder Tabletten und Befeuchtungstropfen kommen zur Anwendung. Bei Heilungsstörung und andauernder Hornhautentzündung wird eine sogenannte Amnion-Membran auf die Hornhaut aufgenäht. 

Bei Beschädigung der Limbusstammzellen, die sich am Hornhautrand befinden und für die Produktionen von neuen Epithelzellen zuständig sind, wird eine Limbusstammzell-Transplantation durchgeführt. 

Bei permanenten Hornhauttrübungen erfolgt eine Hornhauttransplantation. Wenn das Hornhauttransplantat versagt oder aufgrund des Schadens eine Transplantation nicht möglich ist, kann eine Keratoprothese eingepflanzt werden.

Kontaktieren Sie unseren Dienstaugenarzt, wenn Sie eine Augenverätzung in Zürich oder in der Umgebung erlitten haben. Auf unseren Notfalldienst können Sie auch am Wochenende und an Feiertagen.

Unsere Augenarztpraxis ist bestens für Augennotfälle vorbereitet. Unser Augenspezialist in Zürich Opfikon, im Lux Augenzentrum versorgt Sie bei Verätzungen sofort.

Fremdkörper

Fremdkörper im Auge

Zu den häufigsten Augenunfällen gehört, wenn der Patient einen Fremdkörper ins Auge bekommt. Oft kann der Fremdkörper nicht ausgepült werden, da er sich entweder in die Hornhaut einbrannte oder er ging unter das Oberlid und blieb dort stecken. Ein Augenarzt muss den Fremdkörper entfernen.

Der Patient mit Fremdkörper im Auge leidet an Augenschmerzen, Augenbrennen, Fremdkörpergefühl, Tränenträufeln und Lichtempfindlichkeit. Selten kann sich die Seschärfe des betroffenen Auges verschlechtern.

In den meisten Fälle verletzt der fliegende Fremdkröper nur die Hornhaut und bleibt auf der Hornhautoberfläche. Selten, vor allem bei grosser kinetischen Energie kann der Fremdkörper die Hornhaut durchdringen und im Augeninneren landen. 

Beim Verdacht auf eine perforierende Augenverletzung muss immer eine CT-Untersuchung durchgeführt werden. Wird ein Metallfremdkörper vermutet, ist eine MRI-Untersuchung verboten, da die MRI durch ihre magnetische Eigenschaft den Metallfremdkörper anzieht und dadurch weitere Schäden im Auge verursacht.

Sehr häufig handelt es sich um einen Metall- oder Holzfremdkörper. Der Holzfremdkörper kann ganz leicht entfernt werden. Der Metallfremdkörper brennt sich in die Hornhaut ein und darüber hinaus bildet sich Rost unter dem Metallfremdkörper. Dies geschieht, weil die Hornhaut Wasser enthält. 

Der Fremdkörper wird unter lokaler Anästhesie (Betäubungstropfen) entweder mit einer Nadel oder einem Hockeymesser entfernt. Der darunter liegende Rosthof wird anschliessend entweder mit der Nadel oder mit einem Rosthofbohrer entfernt. Bei der Fremdkörperentfernung ist es ganz wichtig, dass der Patient seinen Kopf und insbesondere sein Auge nicht bewegt.

Der Rosthof muss praktisch vollständig entfernt werden, damit sich die Hornhaut später nicht entzündet. Es dauert ein paar Tage, bis sich die kleine Hornhautwunde abheilt. 

Nach der Fremdkörperentfernung werden antibiotische Tropfen/Salbe und künstliche Tränen verschrieben. Das Antibiotikum dient als Prophylaxe, damit sich die frische Wunde nach der Fremdkörperentfernung nicht infizieren kann. Die künstlichen Tränen beschleunigen den Heilungsprozess und lindern die Augenschmerzen. 

Nach der Fremdkörperentfernung muss der Augenarzt mindestens einmal die betroffene Hornhaut kontrollieren.

Wenn der Fremdkörper zentral lag und die Entfernung eine störende Hornhauttrübung hinterliess, können kortisonhaltige Augentropfen die Trübung verblassen und dadurch die Sehkraft des Auges verbessern.

Bei Augenverletzungen, auch mit Fremdkörpern können Sie sich jederzeit an uns wenden.

Glaukomanfall

Glaukomanfall alter Patient

Als Glaukomanfall wird die plötzliche Steigerung des Augendrucks bezeichnet. Es handelt sich um eine augenärztliche Notfallsituation, wobei die Therapie sofort eingeleitet werden muss.

Zum Glaukomanfall kommt es wenn sich die Regenbogenhaut (Iris) aufgrund einer Blockade des Kammerwasserdurchflusses nach vorne beugt und die Abflusswege (Trabekelmaschenwerk) im Kammerwinkel verlegt. Dies geschieht in den meisten Fällen, wenn die Augenlinse die Durchflusswege zwischen der Vorderkammer und der Hinterkammer blockiert. 

Durch die Blockade staut sich das Kammerwesser in der Hinterkammer und Druck wird aufgebaut. Dieser plötzlich aufgebaute Druck in der Hinterkammer drückt die Regenbogenhaut nach vorne.

Der Glaukomanfall erfolgt in der Regel nur in einem Auge. Im Gegesatz zu den anderen Glaukomformen, die sich während langer Zeit ausbilden, tritt der Glaukomanfall plötzlich auf.

Beim Glaukomanfall wird der Augapfel steinhart, die Bindehaut ist knallrot und es entwickelt sich ein Hornhautödem aufgrund der Augendrucksteigerung. 

Der Anfallpatient sieht mit dem betroffenen Auge plötzlich verschwommen und hat sehr starke Schmerzen. Wegen dem Hornhautödem sieht der Patienten Kreise um die Lichtquellen. 

Der Anfall reizt das Magen-Darm-System, weswegen viele Patienten Brechreiz und Übelkeit bekommen. Die schlagartige Erhöhung des Augendrucks löst einseitige, starke Kopfschmerzen aus. 

Die Pupille wird wegen der schnellen Augendrucksteigerung starr und der Pupillenreflex fällt aus.

Bei entsprechenden Symptomen muss ein Arzt umgehend aufgesucht werden. Aufgrund des sehr hohen Augeninnendrucks und der typischen klinischen Zeichen kann die Erkrankung sofort erkannt werden. 

Der Augenarzt muss mit der Therapie sofort beginnen, weil der lange anhaltende hohe Augendruck den Sehnerven und die Hornhaut stark beschädigen kann. Sogar kann es zu einem Venenverschluss im Auge kommen.

Der Glaukomanfall wird durch Pilocarpin-Augentropfen und interavenöse Verabreichung von Carboanhydrasehemmern behandelt. Die Tropftherapie wird mit Beta-Blockern und Alfa 2-Agonisten ausgebaut. Bei starken Augen- und Kopfschmerzen können Schmerzmittel gegeben werden.

Wenn die Hornhaut abgeschwollen ist und die Drucksteigerung durch eine enge Vorderkammer begünstigt wird, kann eine Laser-Iridotomie durchgeführt werden. Hierbei wird mit dem Laser eine Öffnung in die Regenbogenhaut eingebracht, die den ungehinderten Durchfluss gewährleistet. 

Wenn die medikamentösen Massnahmen versagen und eine Laser-Iridotomie aufgrund der ausgeprägren Hornhautschwellung nicht ausführbar ist, muss das Auge operiert werden. 

Während der Operation wird ein Stückchen von der Regenbogenhaut (Iris) entfernt, damit das Kammerwasser ohne Hindernis durchfliessen kann. Gegebenenfalls können auch andere Operationen durchgeführt werden.

Beim Verdacht auf einen Glaukomanfall müssen Sie sich umgehend an einen augenärztlichen Notdienst in Ihrer Umgebung wenden.

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