Vorsorgeuntersuchung beim Augenarzt

Vorsorgeuntersuchung beim Augenarzt

Erkrankungen frühzeitig erkennen

Die Augen sind das wichtigste Sinnesorgan des Menschen. Für den Menschen ist das Sehvermögen unverzichtbar. 

Um zu erkennen, wie wichtig das Sehvermögen für unsere Orientierung im Alltag, unsere Mobilität und Selbstständigkeit ist, muss man nur einmal das Licht ausschalten und versuchen, sich in der Dunkelheit zurechtzufinden. 

Unsere Augen sind ständig im Einsatz und das kann sich über die Jahre bemerkbar machen. Es kann zu Beeinträchtigungen des Sehvermögens und damit zu einer Verminderung der Lebensqualität kommen. 

Die Vorsorgeuntersuchung beim Augenarzt sollte man daher regelmässig einplanen. Regelmässige Untersuchungen helfen dabei, Erkrankungen des Auges frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu behandeln. 

Schwerwiegenden Folgen kann man mit einer rechtzeitigen Untersuchung oftmals verhindern. Auch wer in jungen Jahren über ein gutes Sehvermögen verfügt, kann im Laufe des Lebens Beeinträchtigungen erleben. 

So kommt es mit zunehmendem Alter häufig zu einem Elastizitätsverlust der Linse und zur damit verbundenen Alterssichtigkeit. Um weiterhin normal und ohne Einschränkung am Alltag teilnehmen zu können, ist es wichtig, auf die Alterssichtigkeit richtig zu reagieren.

Hier unterstützt Sie Ihr Arzt mit geeigneten Massnahmen. Es gibt jedoch Erkrankungen, die weitaus schwerwiegendere Folgen auf das Sehvermögen haben können als die Alterssichtigkeit. 

Dazu gehören beispielsweise die altersbedingte Makuladegeneration (kurz AMD) und der grüne Star. Werden diese Erkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt, kann das Sehvermögen auch im Alter aufrechterhalten werden. 

Wer bereits unter Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes mellitus leitet, sollte die Vorsorgeuntersuchung beim Augenarzt ebenfalls wahrnehmen. 

Diese Krankheiten können sich auf das Sehvermögen auswirken und es muss daher eine regelmässige Kontrolle erfolgen. 

Zudem können Erkrankungen wie der graue Star oder andere Veränderungen an den Augen im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung frühzeitig erkannt werden. 

Vorsorgeuntersuchung mit OCT

Vorsorgeuntersuchung – so wichtig ist die Früherkennung

Viele Augenerkrankungen sind hierzulande, wenn diese denn rechtzeitig erkannt werden, gut behandelbar. Aus diesem Grund ist es so wichtig, zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen. 

Folgeschäden können oftmals verhindert werden, wenn die Erkrankung in der Anfangsphase erkannt und therapiert wird. Die Krankheiten, die in der Schweiz am häufigsten zu einer Erblindung führen, sind die altersbedingte Makuladegeneration und der grüne Star. 

Bei beiden Erkrankungen hat man mit einer Therapie bessere Erfolgschancen, wenn diese rechtzeitig begonnen wird. Ihr Augenspezialist nutzt modernste Techniken, um Krankheiten der Augen frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu behandeln. 

Auch der graue Star, der zu den häufigsten Erkrankungen der Augen gehört, kann durch regelmässige Untersuchungen beim Arzt erkannt und therapiert werden. 

Neben dem grauen Star, dem grünen Star und der altersbedingten Makuladegeneration können auch seltenere Erkrankungen wie Netzhautablösungen und Risse in der Netzhaut entdeckt und behandelt werden. 

Vorsorgeuntersuchungen ab 40 – Augendruck messen lassen

Die regelmässige Vorsorgeuntersuchung beim Augenarzt ist ab dem 40. Lebensjahr zu empfehlen. Wenn Vorerkrankungen oder eine genetische Veranlagung vorliegen, rät der Augenspezialist häufig schon früher zu regelmässigen Kontrollen. 

Ab dem 40. Lebensjahr beginnt ein kritischer Lebensabschnitt, in welchem es verstärkt zu einem grünen Star (Glaukom) kommen kann. Bei dieser Erkrankung führt ein erhöhter Augeninnendruck zu einer Schädigung des Sehnervs

Der Sehnerv hat die Aufgabe, die einfallenden Lichtreize von der Netzhaut an das Gehirn weiterzuleiten. 

Ist der Druck im Inneren des Auges zu hoch und wird der Sehnerv geschädigt, dann können Lichtreize nicht mehr an das Sehzentrum des Gehirns weitergeleitet werden und es kommt zu einer Beeinträchtigung des Sehvermögens. 

Anders als in vielen anderen Körperbereichen machen sich Augenerkrankungen häufig erst dann bemerkbar, wenn diese bereits weit fortgeschritten sind. 

Dies gilt auch für den grünen Star. Es kommt zumeist erst spät zu merklichen Gesichtsfeldausfällen. Ab dem 40. Lebensjahr nimmt das Risiko für erhöhten Augeninnendruck zu und man sollte sich in einer Augenpraxis zur Glaukomvorsorge vorstellen. 

Durch eine frühzeitige Diagnose und Therapie können schwerwiegende Schäden verhindert werden. Unbehandelt kann ein Glaukom zur Erblindung führen.

Früherkennung von altersbedingter Makuladegeneration ab 50

Die Früherkennung der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) wird ab dem 50. Lebensjahr empfohlen. Ab dem 50. Lebensjahr sollte man sich alle zwei bis drei Jahre zur Kontrolle beim Augenarzt gehen. 

Ab dem 60. Lebensjahr sollten die Vorsorgeuntersuchungen in kürzeren Abständen erfolgen. Wenn Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes mellitus vorliegen, sollte man sich früher und häufiger seine Augen untersuchen lassen. 

Die altersbedingte Makuladegeneration gilt als die Augenerkrankung, die bei Personen über 60 Jahren am häufigsten zu einer Verminderung des Sehvermögens führt. 

Die Makula befindet sich im zentralen Bereich der Netzhaut und gilt als der Bereich des schärfsten Sehens. Hier kommt es durch die altersbedingte Makuladegeneration zu einem Absterben der Sinneszellen. Eine frühzeitige Behandlung kann schwerwiegende Folgen verhindern.

Vorsorge beim Augenarzt

Grauer Star – ältere Menschen sind besonders häufig betroffen

Bei der routinemässigen Vorsorgeuntersuchung können auch Augenleiden wie der graue Star (Katarakt) entdeckt werden. Diese Augenerkrankung trifft überwiegend Menschen ab einem Alter von 60 Jahren

Es können jedoch auch jüngere Menschen betroffen sein. Risikofaktoren hierfür sind Grunderkrankungen wie Diabetes mellitus oder Neurodermitis. 

Beim grauen Star kommt es zu einer Trübung der Linse. Häufig ist die Trübung der Linse Teil des natürlichen Alterungsprozesses. Mit der allmählichen Trübung der Linse kommt es zu einer erhöhten Blendempfindlichkeit und nebligem Schleiersehen. 

Hier kann der Augenarzt mit dem Ersatz der Linse durch eine künstliche Linse das Sehvermögen wiederherstellen. 

Regelmässige Augenuntersuchungen bei Fehlsichtigkeiten

Wer unter einer Fehlsichtigkeit leidet, sollte ebenfalls regelmässige Vorsorgeuntersuchungen beim Augenarzt einplanen. 

Es kann zu Rissen oder zur Ablösung der Netzhaut kommen. Insbesondere bei kurzsichtigen Personen ist das Risiko einer Netzhautablösung erhöht. 

Ab Werten von -3 Dioptrien sollte man sich regelmässig untersuchen lassen. 

Wann sollte man zum Augenarzt?

Viele Augenerkrankungen verursachen keine Schmerzen und machen sich vor allem im Anfangsstadium auch nicht durch Beeinträchtigungen des Sehens bemerkbar. 

Ein frühzeitiges Erkennen und Behandeln der Augenkrankheit ist jedoch wichtig, um die Sehfähigkeit zu erhalten. Regelmässige Vorsorgeuntersuchungen werden daher ab dem 40. Lebensjahr empfohlen. 

Bei Krankheiten wie Diabetes mellitus oder Bluthochdruck oder erblichen Vorbelastungen sowie einer etwaigen Sehschwäche starten Sie früher mit den routinemässigen augenärztlichen Kontrollen. 

Es ist sinnvoll, mit der ersten Untersuchung beim Augenarzt bereits im Kindesalter zu beginnen. Das gilt insbesondere dann, wenn in der Familie Augenerkrankungen vorkommen. 

Durch ein frühzeitiges Erkennen und Behandeln von Einschränkungen des Sehvermögens werden bereits in jungen Jahren die Weichen für gutes, scharfes Sehen gestellt. 

Vereinbaren Sie gleich hier einen Termin bei unserem Augenarzt im Lux Augenzentrum für Ihre nächste Vorsorgeuntersuchung. 

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