Kinderaugenarzt in Opfikon bei Zürich

Was ein Augenarzt für Kinder zu bieten hat

Erkrankungen der Augen sind bei Kindern nicht so selten, sogar Babys können davon schon betroffen sein. Alle Eltern sind daher gut beraten, die Augen ihrer Kinder beim Kinderaugenarzt so früh wie möglich und dann regelmässig kontrollieren zu lassen. Je früher ein Augenschaden bei einem Kind erkannt und richtig therapiert werden kann, desto grösser ist die Aussicht auf einen vollständigen Heilerfolg.

Wenn ein Kind schielt, ist dies relativ schnell und eindeutig erkennbar. Doch gibt es auch viele andere Fehlsichtigkeiten, die ganz und gar nicht so offen zutage treten. Dazu gehören unter anderem die verminderte Sehschärfe und die Kurz- oder Weitsichtigkeit. Für die normale Entwicklung eines kleinen Kindes ist es aber überaus wichtig, solche Fehler an den Augen schnell zu beheben, wofür es ja heute gute und sichere Verfahren gibt.

Unsere Augenspezialisten sind neben Erwachsenen auch auf Kinder spezialisiert. Wir können Ihr Kind gerne in unserer Augenarztpraxis, in der Thurgauerstrasse 105 im (Glattpark) Opfikon untersuchen und behandeln.

Im Folgenden wird darüber berichtet, wann beziehungsweise in welchen Fällen Sie mit Ihrem Kind den Kinderaugenarzt aufsuchen sollten.

Abdecktest-durch-Orthoptistin

Das Tätigkeitsfeld unserer Kinderaugenärzte

Schwerpunkte der Kinderaugeheilkunde sind sowohl die Prävention als auch die Korrektur von Fehlsichtigkeiten. Daher stehen in unserer Augenpraxis für Kinder die folgenden Tätigkeiten im Fokus:

  • Diagnose und Behandlung von Sehschwächen im Kindesalter (Amblyopie)
  • Erkennung und Behandlung von Augenbewegungsstörungen und Schielerkrankungen
  • Anpassung von Kinderbrillen
  • Therapie der Augenerkrankungen im Kindesalter

Der Augenarzt für Kinder braucht viel Einfühlungsvermögen

Auf die Befindlichkeiten der kleinen Patienten und in gleichem Masse auch auf jene ihrer Eltern einzugehen, erweist sich zuweilen als komplexer Prozess. Im Ergebnis braucht dies sehr viel mehr Geduld und Zeit, als wir es alle vom normalen Hausarzt gewohnt sind. Das hat viel damit zu tun, dass kleine Kinder nur mit Einschränkung erklären können, welche Beschwerden sie haben und wie gut oder wie schlecht sie sehen können.

Wie die Augenuntersuchung genau abläuft, hängt im Allgemeinen stark vom Kindesalter ab, insofern kann es bei einem guten Kinderaugenarzt kein Schema F geben. Ein Augenspezialist für Kinder muss in jedem Einzelfall besonders sensibel die Zeichen des Kindes deuten, um überhaupt die richtige Diagnose stellen zu können.

Es ist leider festzustellen, dass es in der Schweiz viele Kinder gibt, die eine Sehschwäche (Amblyopie) oder Fehlsichtigkeit aufweisen, die schon seit Jahren besteht und in keiner Weise behandelt worden ist. Dabei heisst das erste Axiom in der Kinderaugenheilkunde: Je später die Behandlung beginnt, desto langwieriger ist der Weg zur Besserung.

Wie machen sich Sehschwächen bei Kindern bemerkbar?

Die häufigsten Hinweise darauf, dass ein Kind unter einer Sehschwäche leidet, sind:

  • Kopfschmerzen
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Tränenfluss
  • Lernschwäche

Bereits im Säuglingsalter zielen die Vorsorgeuntersuchungen darauf ab, festzustellen, ob das Baby auf Änderungen der Lichtintensität oder optische Reize wie Spielzeuge richtig reagiert. Wird dabei eine Schwachsichtigkeit oder Augenerkrankung festgestellt, muss das Baby so schnell wie möglich behandelt werden, weil ja noch die Entwicklung des Sehens in vollem Gange ist.

Wann sollten Sie Ihr Kind zur Augenuntersuchung bringen?

Die Liste der Auffälligkeiten, die ein Indiz dafür sind, dass ein Besuch beim Kinderaugenarzt geboten ist, ist recht lang:

  • Auffallende Abneigung gegen Tätigkeiten, die mit Nahsehen verbunden sind
  • Augenzittern oder ständiges Zukneifen der Augen
  • Häufiges Stolpern
  • Konzentrationsschwäche
  • Kopfschmerzen
  • Lichtscheue wegen Blendung
  • Reiben in den Augen
  • Schiefhalten des Kopfes
  • Schielen
  • Starker Tränenfluss


Falls Ihr Kind (hoffentlich) derartige Auffälligkeiten nicht zeigt, sollten Sie die Augen Ihres Kindes dennoch spätestens nach seinem dritten Geburtstag untersuchen lassen. Wenn zumindest ein Elternteil eine Fehlsichtigkeit aufweist oder bei einem Geschwister eine Hornhautverkrümmung oder eine Kurz- oder Weitsichtigkeit vorliegt, sollte die Augenuntersuchung bei dem Kleinkind durchaus früher erfolgen.

Kinderaugenarzt-Untersuchung

Einige Beispiele zu kindlichen Augenerkrankungen und deren Behandlung

Augenerkrankungen, die häufig bei Kindern vorkommen, sind:


Ist nur ein Auge betroffen, muss das gesunde Auge eine Zeit lang abgeklebt werden, um das kranke Auge zu „zwingen“, seine Sehkraft zu entwickeln. Bei Kurz- und Weitsichtigkeit, aber auch bei Hornhautverkrümmung muss rechtzeitig ein Ausgleich durch eine Brille herbeigeführt werden. Im Falle von Amblyopie oder einer Schielerkrankung ist eine langfristig angelegte Betreuung des Kindes zum Beispiel in einer darauf spezialisierten Sehschule unerlässlich. In unserer Sehschule (Orthoptik) in Opfikon bei Zürich können wir eine umfangreiche Betreuung anbieten.

Ebenfalls häufig kommen bei Kindern Bindehautentzündungen aufgrund von viralen oder bakteriellen Entzündungen vor. Aber auch Fremdkörper, die mit dem Wind ins Auge verbracht werden, können eine Bindehautentzündung auslösen. In der Folge errötet das Auge deutlich und es kommt neben einer Anschwellung zu juckenden und brennenden Schmerzen.

Eine bakterielle Bindehautentzündung kündigt sich meistens durch den Austritt eines gelblichen, eitrigen Sekrets an, wodurch das betroffene Auge insbesondere während des Nachtschlafs stark verklebt. Im Gegensatz zur viralen Bindehautentzündung, die sich durch ein eher wässriges Sekret offenbart und oftmals innerhalb von einer Woche von selbst abklingt, geht der Arzt gegen eine bakterielle Bindehautentzündung entweder mit Tropfen oder mit einer antibiotisch wirkenden Salbe vor.

Zusätzlich können Sie als Eltern in diesem Fall Ihr Kind damit unterstützen, dass Sie die Augen mit einem feuchten, lauwarmen Waschlappen sauber halten. Auf diese Weise ist eine Besserung schon nach zwei Tagen zu erwarten. Bedenken Sie dabei, dass eine virale oder bakterielle Bindehautentzündung hochgradig ansteckend ist, wodurch schnell auch das bislang gesunde Auge betroffen sein kann. Aus diesem Grunde sollte der Kindergarten oder die Schule mindestens für zwei Tage nicht aufgesucht werden.

Bei sehr kleinen Kindern kann es zu Gersten- oder Hagelkörnern kommen, weil bei ihnen gern die Fett- und Talgdrüsen im Umfeld des Lidrandes verstopfen und sich dann entzünden. Wer hier selbst versucht, so ein Gerstenkorn auszudrücken, verteilt damit die Bakterien in das umliegende Gewebe, was die Situation arg verschlimmern kann. Gehen Sie also auch in einem solchen Fall lieber zum Kinderaugenarzt.

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