Kinderaugenarzt im Kanton Zürich

In unserer Praxis befassen wir uns neben Erwchsenen auch mit Kindern. Wir fokussieren uns auf die folgenden Tätigkeiten in der Kinderaugenheilkunde:

  • Abklärungen von Schielerkrankungen im Kindesalter
  • Bestimmung von Kinderbrillen
  • Behandlung von Sehschwächen von Kindern.
  • Diagnostik und Behandlung von Augenerkrankungen im Kindesalter

In unserer hochmodernen Sehschule führen unsere Orthoptistin und unser Augenarzt für Kinder gründliche Untersuchungen durch. 

Termine für die Kinderaugenuntersuchung sind telefonisch buchbar. Unsere Praxis befindet sich in der Thurgauerstrasse 105, 8152 Glattpark (Opfikon) neben der Stadt Zürich.

Abdecktest durch Orthoptistin

Sie sind als Eltern gefragt – Ihre Aufmerksamkeit ist wichtig für eine gesunde Sehentwicklung Ihres Kindes

Als Eltern können Sie Entscheidendes dafür tun, dass eventuelle Fehlsichtigkeiten Ihres Kindes so früh wie möglich erkannt werden. Die beste Voraussetzung dafür ist, dem Sehvermögen Ihres Kleinen hohe Aufmerksamkeit zu schenken. Nicht alle Sehstörungen sind jedoch so auffällig, dass sie im familiären Umfeld erkannt werden.

Es ist deshalb unbedingt ratsam, dass Sie mit Ihrem Kind regelmässig die empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderaugenarzt wahrnehmen. Wenn Sie uns bei akuten Augenerkrankungen Ihres Kleinen oder bei Auffälligkeiten im Bereich des Sehens in der Kindersprechstunde aufsuchen, kann der Augenarzt für Kinder frühzeitig die entsprechenden Diagnosen stellen und die richtige Therapie einleiten.

Die Entwicklung des Sehens in den ersten Lebensjahren ist von grosser Bedeutung. Kinder nehmen häufig ihre Sehschwächen selbst nicht wahr, weil sie keinen Vergleich haben, oder sie können sie noch nicht beschreiben. Viele Fehlsichtigkeiten und Sehstörungen bei Kindern werden zu spät erkannt.

Fehlsichtigkeit rechtzeitig diagnostizieren und behandeln

Der rechtzeitige Gang zum Kinderaugenarzt hilft, Fehlentwicklungen zu vermeiden. Schon minimale Brechungsfehler oder winzige Fehlstellungen können dazu führen, dass sich in einem Auge nur ein Zehntel der normalen Sehfähigkeit einstellt. Werden solche Auffälligkeiten nicht frühzeitig entdeckt und behandelt, kann ein dauerhaftes und irreparables Sehdefizit entstehen.

Das komplexe Zusammenwirken von Gehirn, Auge und Sehnerv spielt sich in den ersten Lebensjahren ein und hat sich etwa im Alter von 12 Jahren voll entwickelt. Im Lauf dieser sensiblen Phase kann die gesunde Entwicklung durch verschiedenartige Faktoren unterbrochen oder gestört werden. Dabei kann es geschehen, dass sich die Fähigkeit des guten Sehens nicht richtig ausbildet. Weltweit sind rund 500 000 Kinder von Blindheit betroffen, 2000 davon in der Schweiz.

Sollte Ihr Kind unter allergischen Reaktionen am Auge, unter Augenrötungen, akuten Augenerkrankungen und sonstigen Auffälligkeiten leiden, ist es ratsam, unverzüglich unsere Sprechstunde aufzusuchen. Die Untersuchung und Behandlung der kindlichen Patienten ist nicht immer einfach. Doch die Mühe lohnt sich, für Ihr Kind die Voraussetzungen für eine gesunde Entfaltung des Sehvermögens zu schaffen

Die Entwicklung des kindlichen Sehens

Schon Säuglinge blinzeln, wenn ihnen plötzlich optische Reize begegnen. Sie fixieren Gegenstände und folgen ihnen mit Augenbewegungen. Mit etwa 4 Monaten können sie verschieden entfernte Objekte scharf sehen. Bis zum 7. Monat ist meist schon das Stereosehen ausgebildet und ebenso die Fähigkeit, Kontraste zu erkennen. Wenn Sie Ihren Säugling beobachten, merken Sie, ob er auf optische Reize reagiert, Spielzeug fixiert oder seine eigenen Hände und Füsse aufmerksam ansieht. Sie können dem Augenarzt beschreiben, ob Ihr Kind auch Objekte in der Nähe gezielt greifen kann oder auch, ob es sich sehr oft die Augen reibt.

Während der Wachstumsphasen ändert sich die Sehstärke immer wieder. Besonders im Zusammenhang mit der Einschulung ist es beispielsweise sinnvoll, die Augenstellung zu untersuchen und eventuelles Schielen unverzüglich zu behandeln, damit Ihrem Kind die neue Lebensphase nicht unnötig erschwert wird. Mit Augenfehlstellungen befasst sich die Orthoptik, ein spezieller Bereich der Kinderaugenheilkunde. Mithilfe orthoptischer Untersuchungen lässt sich Schielen früh und exakt diagnostizieren und behandeln.

Beim Kinderaugenarzt sind Spezialisten am Werk

Orthoptisten sind Fachleute für die Diagnostik und Therapie von Fehlsichtigkeit wie beispielsweise Schielen. Sie erkennen in der Sehschule durch spezielle Untersuchungen, ob Fehlsichtigkeiten vorliegen.

Verschiedenste Diagnoseverfahren helfen, Sehschwächen schnell zu erkennen. Eine Augenerkrankung oder eine Fehlsichtigkeit Ihres Kindes lässt sich in einer modernen augenärztlichen Praxis mit grösserer Sicherheit und Genauigkeit feststellen als in einer Kinderarztpraxis.

Empfehlenswert sind Vorsorgeuntersuchungen in der augenärztlichen Kindersprechstunde im 2. oder 3. Lebensjahr und vor der Einschulung. Liegen in der Familie erbliche Fehlsichtigkeiten oder Augenerkrankungen vor, sollte so früh wie möglich ein Augenarzt zu Rate gezogen werden.

Bei der Vorsorge geht es um folgende Untersuchungen:
– das Sehvermögen (Visus) wird geprüft
– die Augenstellung (latenter oder manifester Strabismus) wird kontrolliert
– die Augenbeweglichkeit (Mobilität/Blickstörungen) wird untersucht
– die Zusammenarbeit beider Augen (Binokularsehen) wird getestet

Kinderaugenarzt Untersuchung

Optimale Prävention, Diagnose und Therapie beim Augenarzt

Unser hervorragend ausgebildetes Fachpersonal für Orthoptik untersucht Ihr Kind. Auch minimale Fehlsichtigkeiten lassen sich so erkennen, wie beispielsweise Schielerkrankungen, Augenbewegungsstörungen, Sehschwäche und Augenzittern. Die Behandlung erfolgt nach neuesten Erkenntnissen.

In unserer Kindersprechstunde sind Sie mit Ihrem Kleinen gut aufgehoben. Das gilt sowohl für die Diagnosestellung als auch für die Therapie von Augenkrankheiten und Sehschäden.

Unsere Schwerpunkte sind:

– Amblyopie (Schwachsichtigkeit),
– Schielen,
– Verordnung der Kinderbrille,
– Augenzittern (Nystagmus),
– angeborener Grauer Star,
– angeborener Grüner Star,
– Tränenwegserkrankungen
– verstopfter Tränenkanal
– Entzündungen der Tränenwege
– Augenentzündungen,
– Veränderungen des Sehnervs
– Erkrankungen der Netzhaut im Kindesalter
Dazu kommt die komplette Betreuung durch die Orthoptistin in unserer Sehschule.

Hinweise für Sie als Eltern:

Woran können Sie erkennen, ob bei Ihrem Kind eine Sehschwäche vorliegt?
Kinder wissen meist nicht, dass sie schlecht sehen. Doch sie fühlen sich mit einer Sehstörung häufig unwohl, sind unkonzentriert und leiden oft unter Kopfschmerzen. Eine einseitige Sehschwäche lässt sich bei Kleinkindern nur schwer erkennen. Daher ist es wichtig, dass Sie unser Vorsorgeprogramm nutzen. Eine Sehschwäche, die nicht behandelt wird, kann leicht zu einer Sehbehinderung führen.

Unsere Empfehlung: Beobachten Sie Ihr Kind. Folgende Kennzeichen können beispielsweise auf Schielen hindeuten:
– Ihr Kind kneift oft ein Auge zu
– es entwickelt eine schiefe Kopfhaltung
– es bewegt sich ungeschickt
– es ist lichtempfindlich
– die Augen tränen schnell
– es entwickeln sich chronische Lidrandentzündungen

Unerkanntes Schielen schädigt die Sehkraft

Um ein realistisches Raumgefühl zu entwickeln, müssen beide Augen genau in dieselbe Richtung schauen. So entsteht in jedem Auge ein Bild. Im Gehirn werden beide Bilder zu einem einzigen Seheindruck verbunden. Wenn eine noch so geringe Fehlstellung der Augen vorliegt, können diese beiden Bilder im Gehirn nicht exakt zusammengefügt werden. Es entstehen Doppelbilder. Das Gehirn umgeht diese Doppelbilder dadurch, dass es das schielende Auge unterdrückt. Dieses Auge ist damit nicht mehr aktiv und es entwickelt sich eine Sehschwäche.

Die Folgen einer unbehandelten Sehschwäche

Menschen, die nicht mit beiden Augen richtig sehen, besitzen keine räumliche (dreidimensionale) Wahrnehmung. Sie können Entfernungen und Abstände nur schlecht abschätzen. Kinder und Jugendliche, die unter dieser Sehschwäche leiden, sind daher erhöht unfallgefährdet. Auf die spätere Berufswahl, aber auch auf viele andere Lebensbereiche wirkt sich dieser Faktor belastend aus. Daher unser Rat: Eine frühzeitige Untersuchung beim Kinderaugenarzt ist unerlässlich. Je früher Schielen oder eine andere Sehschwäche behandelt werden, umso grösser ist der Erfolg.

Haben Sie Fragen zu unserer Sehschule? Bitte sprechen Sie uns an.
Wir beraten Sie gerne!

Kinderaugenarzt Zürich mit Kind

Einige der wichtigsten Augenerkrankungen im Kindesalter:

Sehschwäche (Amblyopie)

Das vollständige Sehvermögen baut sich in den ersten Entwicklungsjahren auf. Bis zum 10. Lebensjahr ist es abgeschlossen. Dieser Prozess wird beeinträchtigt, wenn Störungen des Sehsystems vorliegen und nicht erkannt werden. Eine lebenslange Sehschwäche kann die Folge sein. Je früher die Diagnose gestellt wird, desto grösser sind die Behandlungsmöglichkeiten der Kinderaugenheilkunde und desto erfolgreicher verläuft die Behandlung.

Frühkindliches Schielen und Stereosehen

Eine gestörte Zusammenarbeit der Augen – beispielsweise durch Schielen – verursacht, dass der Seheindruck eines Auges unterdrückt wird. Schwere Sehschwächen können die Folge sein. Beim Mikrostrabismus beispielsweise ist die Augenfehlstellung kosmetisch nicht auffällig. Sie lässt sich nur durch eine differenzierte orthoptische Untersuchung erkennen und behandeln. Schielen kommt in manchen Familien gehäuft vor.

Angeborene Katarakt (Grauer Star)

Bei einem von 1500 Babys wird eine angeborene Augenlinsen-Trübung diagnostiziert. Sie kann dazu führen, dass unter Umständen bereits in den ersten Lebenswochen operiert werden muss.

Angeborenes Glaukom (Grüner Star)

Ein angeborener grüner Star zeigt sich unter Umständen durch eine vergrösserte Hornhaut oder durch vergrösserte Augäpfel bei Säuglingen. Diese Gefahr für die Sehentwicklung erfordert eine möglichst schnelle Messung des Augeninnendrucks. Ein Augenarzt führt diese Messung durch. Bei auffälligem Befund muss schnell gehandelt werden.

Retinoblastom (Netzhautzellentumor)

Das Retinoblastom, ein bösartiger Tumor, geht von genetisch veränderten unreifen Netzhautzellen aus. Eines von 15000 Kindern ist davon betroffen. Wenn der Tumor frühzeitig erkannt wird, kann er zerstört und das Auge kann erhalten werden.

Frühgeborenen-Retinopathie (Netzhautkrankheit)

Frühgeborene, die für die Reifung ihrer Organe über einen längeren Zeitraum im Brutkasten beatmet werden, sind von dieser Erkrankung öfter betroffen. Durch den zugeführten Sauerstoff entwickeln sich auf der unreifen kindlichen Netzhaut unkontrolliert Gefässe. Sie wachsen in den Glaskörper des Auges hinein. Die Folge kann eine Netzhautablösung sein. Daher müssen gefährdete Frühgeborene von einem Augenarzt für Kinder überwacht werden. Die Frühgeboreren-Retinopathie muss in einem fortgeschrittenen Stadium mit Laser- oder Kryophotokoagulation behandelt werden.

Tränenwegsstenose

Etwa bei 6 von 100 Säuglingen wird eine Tränenwegsstenose diagnostiziert. Der Tränen-Nasen-Gang ist zu eng oder noch verschlossen. Die Tränenflüssigkeit kann nicht normal ablaufen. Die Folge ist ein sichtbar tränendes Auge. Der Verschluss wird verursacht durch ein kleines, dünnes Häutchen namens Hasner-Membran. Dieses Häutchen bildet sich normalerweise kurz vor der Geburt oder wenige Tage danach zurück.

In manchen Fällen erfolgt die Rückbildung später, manchmal bildet sich das Häutchen gar nicht zurück und es entwickelt sich ein- oder beidseitig ein tränendes Auge. Teilweise ist eine Augenrötung zu beobachten, oder es tritt gelbliches Sekret aus. Es handelt sich um eine Entzündung, die behandelt werden muss, damit sie nicht chronisch wird.

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