Gerstenkorn und Hagelkorn

Untersuchung der Augenlider

Gerstenkorn & Hagelkorn: zwei verbreitete Augenliderkrankungen im Fokus

Ihr Augenlid ist geschwollen und gerötet und im Zentrum der Entzündung bildet sich ein festes Knötchen? Dann ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass es sich um ein Gersten- oder Hagelkorn handelt. Beide weisen viele Gemeinsamkeiten auf und werden daher oftmals miteinander verwechselt.

Jedoch gibt es auch gravierende Unterschiede, die unter anderem Einfluss auf die Wahl der einzuleitenden therapeutischen Massnahmen nehmen. 

Worin diese bestehen, ist nur eine der Fragen, die in den folgenden Abschnitten, in denen sich alles um die verwandten Krankheitsbilder Hagel- und Gerstenkorn dreht, beantwortet werden sollen.

Von Gemeinsamkeiten und Unterschieden

Auf die markantesten Symptome beider Knoten-Varianten am Augenlid wurde bereits hingewiesen. 

Denn Schwellungen und Rötungen, in dessen Mittelpunkt sich der gerstenkornähnliche Knoten befindet, sind sowohl für das Hagelkorn, im Fachjargon Chalazion genannt, sowie das Gerstenkorn bzw. Hordeolum charakteristisch. 

Entsprechend werden beide Formen von Augenliderkrankungen selbst bei einer grundsätzlichen Schmerzfreiheit von den Betroffenen als unangenehm und störend empfunden. 

Auch in Bezug auf die Entstehung der hier diskutierten Knotenarten lassen sich eindeutige Parallelen erkennen: Hinter beiden Erscheinungsformen verbirgt sich eine Verstopfung und Entzündung der im Augenlid angesiedelten Drüsen.

Abgesehen von diesen offensichtlichen Gemeinsamkeiten entwickeln sich beide Varianten im weiteren Verlauf jedoch in eine andere Richtung. Auch in der Symptomatik, den potentiellen Ursachen sowie den Behandlungsempfehlungen weichen sie bei genauerer Betrachtung erheblich voneinander ab.

Der wichtigste Unterschied besteht jedoch zweifellos darin, dass es sich bei einem Gerstenkorn um eine entzündliche Augenliderkrankung mit erhöhter Ansteckungsgefahr, bei einem Hagelkorn jedoch um eine nicht-infektiöse Krankheit handelt, die nicht übertragbar ist.

Das Gerstenkorn unter der Lupe: ein Einstieg

Ein bedeutender Unterschied zu dem Hagelkorn sind die mit einem Gerstenkorn auftretenden ausgeprägten Schmerzen, die sich selbst bei leichter Berührung noch verstärken.

Die Bezeichnung ist auf das optische Erscheinungsbild zurückzuführen: Denn bei einer eingehenden Betrachtung der Schwellung lässt sich eine erstaunliche Ähnlichkeit mit einem Gerstenkorn feststellen. 

Entsprechend wurde in der Fachwelt für die Beschreibung dieses Phänomens der aus dem Lateinischen stammende Ausdruck „Hordeolum“, übersetzt „Gerste“ gewählt. In der Schweiz wird der Ausdruck „Ürseli“ oder „Urseli“ verwendet.

Die ersten Anzeichen für die Entstehung eines Gerstenkorns sind rasch stärker werdende Augenschmerzen, die binnen kürzester Zeit um eine eitrige Schwellung am Augenlid ergänzt werden. Letztere kann sich sowohl am inneren als auch am äusseren Lidrand bilden.

Gerstenkorn Hordeolum

Ursachen: Auf welche Faktoren kann die Bildung eines Hordeolums zurückgeführt werden?

Ganz oben auf der Liste der potentiellen Verursacher der hier präsentierten entzündlichen Augenliderkrankung steht eine Infektion mit Staphylokokken. Zuweilen sind auch Streptokokken für die Entstehung der schmerzhaften Schwellung verantwortlich.

Je nachdem, wo die Entzündung auftritt, werden unterschiedliche Drüsen in Mitleidenschaft gezogen. Konzentriert sich diese auf das äussere Augenlid, so handelt es sich entweder um die Zeis- oder die Moll-Drüsen

Ein Durchbruch am inneren Lidrand hingegen deutet sehr wahrscheinlich darauf hin, dass sich die Meibomdrüsenentzündet haben.

Bei der Ursachenfindung erweist sich die Häufigkeit des Auftretens als hilfreich. Handelt es sich um ein wiederkehrendes Phänomen, so gilt es, ernste Krankheiten als Auslöser auszuschliessen.

Allen voran ist hier Diabetes mellitus zu nennen. Ein geschwächtes Immunsystem kann ebenfalls zu der wiederholten Bildung eines Hordeolums und so zu einer Kettenreaktion mit weiteren Beschwerden führen. 

Auch hier gilt es folglich, die notwendigen Schritte zu ergreifen, um ein erneutes Auftreten der Augenliderkrankung nach Möglichkeit zu verhindern.

Grundlegendes zu Symptomatik und Verlauf

Die wichtigsten Beschwerden, die mit der Bildung eines Gerstenkorns auftreten, wurden bereits benannt. Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • rasch intensiver werdende Schmerzen
  • eine zunehmende Druckempfindlichkeit
  • Schwellungen und Rötungen
  • Entstehung eines häufig mit Eiter gefüllten Knotens

In der medizinischen Fachwelt gilt ein Gerstenkorn grundsätzlich als harmlose Erscheinung. Im Idealfall platzt es mit der Zeit auf und heilt, nachdem sich der Eiter entleert hat, vollständig von selbst ab.

Bleibt die Augenliderkrankung jedoch unbehandelt, so kann es zu zum Teil schweren Komplikationen kommen. 

Eine mögliche Entwicklung ist die Ausbreitung der Entzündung auf das ganze Auge und die umliegenden Bereiche. Das in diesem Zusammenhang schlimmste Szenario ist eine Blutvergiftung.

Weitere mögliche Folgen sind ein Nachlassen der Sehschärfe und eine deutliche Minderung des Augenkomforts aufgrund des beständigen Drucks, der von dem harten und schmerzenden Knötchen ausgeübt wird.

Angesichts dieser Risiken empfiehlt es sich folglich wie bei allen Beschwerden, die das Auge und seine empfindliche umliegende Region betreffen, vorsorglich einen Augenarzt zu konsultieren, um in puncto Diagnose, Behandlung und Prognose auf Nummer sicher zu gehen und einen ungünstigen Krankheitsverlauf mit ernsten Folgeschäden zu verhindern.

Hinweis: Kommt es neben den genannten Symptomen zu Beschwerden wie Fieber, Kopfschmerzen, geschwollenen Lymphknoten sowie einem allgemeinen Schwächegefühl, so ist die sofortige Vorsprache bei einem Arzt erforderlich.

Die Diagnosefindung

Handelt es sich um ein äusseres Gerstenkorn (Hordeolum externum), so genügt zumeist eine Blickdiagnose. Mittels dieser erfasst der Augenarzt die deutlich sichtbaren Symptome und stellt eine entsprechende Diagnose.

Als etwas schwieriger gestaltet sich die eindeutige Bestimmung des Krankheitsbildes im Falle eines inneren Gerstenkorns (Hordeolum internum). Hierzu wird eine Untersuchung der Innenseite des Augenlides mit dem Ziel, den Entzündungsherd zu lokalisieren, erforderlich.

Um andere Krankheiten auszuschliessen, wird diese in der Regel durch eine sorgfältige Anamnese, eine genaue Inspektion der Augenoberfläche mit der Spaltlampe sowie weitere Tests ergänzt. 

Diese Vorgangsweise ist auch erforderlich, wenn es neben der Augenlidschwellung zu weiteren Beschwerden wie beispielsweise einer Bindehautentzündung kommt.

Wirkungsvolle Behandlungsmethoden: Kombination aus Wärme und Antibiotika

In einem Grossteil der Fälle heilen Gerstenkörner, nachdem sie sich geöffnet haben und der Eiter abgeflossen ist, von selbst wieder ab. Fördern lässt sich dieser Prozess mit einer Wärmebehandlung, die von den Betroffenen als besonders angenehm, da schmerzlindernd empfunden wird.

Empfohlen wird hier in erster Linie eine gezielte lokale Anwendung mit trockener Wärme. Bewährt hat sich in diesem Zusammenhang eine tägliche Bestrahlung des betroffenen Auges mit Infrarotlicht. Ideal ist eine ein- bis dreimalige tägliche Anwendung von jeweils 10 Minuten.

Alternativ versprechen warme Kompressen aus Kamillentee Linderung.

Um eine Ausbreitung der Entzündung zu verhindern, wird die Behandlung häufig um antibiotikahaltige Augensalben bzw. Augentropfen ergänzt. In den seltenen Fällen, in denen die Infektion bereits zur Augenhöhle fortgeschritten ist, helfen nur nach Antibiotika in Tablettenform.

Wissenswertes zu Dauer und Prognose

Der Krankheitsverlauf eines Gerstenkorns am Auge ist in den meisten Fällen unproblematisch und die Prognosegut. Bis zur Öffnung und vollständigen Abheilung des eiterigen Knotens dauert es oftmals nur wenige Tage.

Zu den nur sehr selten auftretenden Komplikationen zählen:

  • Bindehautentzündung (Konjunktivitis)
  • Bindehautschwellung (Chemosis)
  • Bildung von Lidabszessen (am Lid befindliche Eitergeschwüre)
  • Entzündung der Augenhöhle (Orbitalphlegmone)

Möglichkeiten der Prävention

Die Ansteckungsgefahr mit Bakterien, die ein Gerstenkorn auslösen können, reduziert sich, wenn Sie sich an bestimmte hygienische Richtlinien halten.

  • Vermeiden Sie den Kontakt von Augen und Händen.
  • Achten Sie auf eine regelmässige Reinigung und Desinfektion Ihrer Hände. Dies gilt in besonderem Masse für Kontaktlinsenträger/-innen, die ausserdem in Bezug auf Linsen und Linsenbehälter absolute Hygiene walten lassen sollten.
  • Leiden Sie bereits unter einem Hordeolum, so kann die kleinste Berührung zu einer Übertragung auf gesunde Partien führen. Desinfizieren Sie Ihre Hände entsprechend, falls diese doch einmal unbeabsichtigt in Kontakt mit dem eitrigen Knötchen kommen.

Das Hagelkorn (Chalazion) als nicht-infektiöses Pendant

Auch ein Hagelkorn äussert sich im Anfangsstadium in Form eines gut sichtbaren Knotens am Augenlid. Im Gegensatz zum Hordeolum enthält ein Chalazion jedoch keine Bakterien und ist somit nicht ansteckend.

Auf den Punkt gebracht handelt es sich bei dem Hagelkorn um eine chronische lipogranulomatöse Entzündung, die in der Regel vollkommen schmerzfrei verläuft. 

Auch andere Symptome treten hier vor allem im Vergleich zu der oben beschriebenen infektiösen Variante nur in abgeschwächter Form auf. 

Von den Betroffenen wird das Knötchen in der Regel dennoch als störend empfunden, so dass gerade grössere Exemplare oftmals durch einen operativen Eingriff entfernt werden.

Hagelkorn Chalazion

Verursacher und begünstigende Faktoren

In Abgrenzung zum Gerstenkorn sind also für die Entstehung des Hagelkorns nicht Bakterien verantwortlich zu machen. 

Vielmehr kann es ganz spontan und ohne erkennbaren äusseren Anlass zu einer Verstopfung der Talgdrüsen am Augenlid, hier primär der sogenannten Meibomdrüsen, kommen. In seltenen Fällen kann sich ein Hagelkorn auch aus einem Gerstenkorn bilden.

Darüber hinaus lassen sich zahlreiche mögliche Ursachen und Risikofaktoren aufführen, die die Bildung des unangenehmen Knotens begünstigen.

Zusammengefasst zählen dazu:

  • hormonelle Beeinflussung der Talgproduktion, die vor allem im Erwachsenenalter in vollem Umfang zum Tragen kommt
  • Hauterkrankungen wie Rosazea (Kupferrose)
  • Augenentzündungen wie die Bindehautentzündung
  • Lidtumore (sehr selten)

Vor allem bei einer wiederkehrenden Bildung der Augenliderkrankung ist von den folgenden Auslösern auszugehen:

  • Immunschwäche
  • Diabetes Mellitus

Diese Liste lässt sich nach Belieben um alle Faktoren ergänzen, die den Abfluss von Talg verzögern oder behindern und daher das Risiko einer Hagelkornbildung erheblich erhöhen.

Symptome: Wie äussert sich ein Hagelkorn genau?

Die Beschwerden, mit denen die nicht-infektiöse Knötchen-Variante einhergeht, ähneln in weiten Teilen den typischen Krankheitszeichen eines Gerstenkorns. 

In aller Kürze geht es hier um die folgenden Symptome, die sich über einen Zeitraum von einigen Tagen bis hin zu mehreren Monaten entwickeln können:

  • Knotenbildung durch Verstopfung der Talgdrüsen und anschliessenden Sekretstau
  • Schwellungen
  • leichte Rötungen der inneren Bindehaut
  • Entzündung des umliegenden Gewebes

Im Vergleich zur infektiösen Variante bleiben Symptome wie Schmerzen und Fieber hier vollkommen aus und die Entzündung beschränkt sich in der Regel auf die Lidhaut.

Diagnose „Chalazion“: Methoden der Bestimmung und Einordnung der Augenliderkrankung

Auch bei der nicht-infektiösen Variante des Augenlidknotens ist eine Diagnose schnell gestellt. Unverzichtbar ist hier das Gespräch mit dem Patienten, die Anamnese sowie die anschliessende Begutachtung der Lidrandschwellung durch den Augenarzt.

Handelt es sich um ein wiederkehrendes Phänomen, so können die Patienten oftmals bereits selbst eine nicht selten mit grosser Wahrscheinlichkeit zutreffende Einordnung des vorliegenden Krankheitsbildes vornehmen.

In seltenen Fällen kann es zu Komplikationen wie einer Bindehautentzündung kommen, die sich jedoch bei einem frühzeitigen Arztbesuch in der Regel verhindern lässt. Auch bösartige Grunderkrankungen und ernste Krankheitsverläufe können auf diese Weise ausgeschlossen werden.

Behandlung eines Hagelkorns

Im Gegensatz zu einer bakteriellen Infektion erfordert die Behandlung einer nicht-infektionen Augenliderkrankung mehr Geduld. Bei einem Drittel der Betroffenen bildet sich das Chalazion jedoch mit der Zeit von selbst zurück. 

Etwas nachhelfen lässt sich auch hier durch eine trockene Wärmebehandlung und sanfte Lidmassagen, die der Verstopfung der Talgdrüsen entgegenwirken sollen. 

Lauwarme Augenspülungen mit Zusätzen diverser Heilkräuter wie der bereits erwähnten Kamille können sich ebenfalls positiv auf den Genesungsprozess auswirken. 

Heilt der Knoten selbst nach Ablauf von mehreren Wochen nicht ab und wird er von den Betroffenen als besonders störend und unästhetisch empfunden, so besteht die Möglichkeit einer operativen Entfernung. 

In der Regel ist hierfür nur ein winziger Hautschnitt unter lokaler Betäubung, gefolgt von einer vollständigen Entfernung des entzündeten Gewebes, erforderlich.

Eine Operation wird in der Regel durchgeführt, wenn die folgenden Bedingungen gegeben sind:

  • Beeinträchtigung des Sehvermögens
  • Druckgefühl
  • erhöhtes Risiko einer bösartigen Entartung
  • eine grundsätzliche Minderung der Lebensqualität durch reduzierten Augenkomfort

Krankheitsverlauf und Prognose

Trotz der in den meisten Fällen harmlosen Entwicklung erweisen sich die kleinen, festen, nicht-infektiösen Knoten am Augenlid als besonders lästige Angelegenheit. 

Neben kosmetischen Gründen und einem fortwährenden Unwohlsein aufgrund des ständigen Drucks, der auf das betroffene Augenlid ausgeübt wird, spielt hier zweifellos auch die Tatsache eine Rolle, dass der Zeitpunkt der vollständigen Genesung ungewiss bleibt. 

Wer nicht warten möchte und zu sehr unter den aufgeführten Begleiterscheinungen leidet, der sollte sich mit seinen Sorgen an einen Augenarzt wenden, um die Möglichkeiten einer OP zu diskutieren.

Abgesehen von den genannten Einschränkungen ist die Prognose bei einem Hagelkorn ausgesprochen gut.

Chalazion: präventive Massnahmen

Im Gegensatz zu dem durch Bakterien verursachten Hordeolum lässt sich einer nicht-infektiösen Augenliderkrankung nur bedingt vorbeugen.

Mit Blick auf die Liste der potentiellen Ursachen ist jedoch anzumerken, dass sich unter anderem das Risiko eines durch andere Augenentzündungen hervorgerufenen Hagelkorns mithilfe entsprechender hygienischer Vorsorgemassnahmen erheblich reduzieren lässt.

Zusammenfassende Betrachtungen

Mit diesem Beitrag wurde versucht, Ihnen die wichtigsten Informationen zu zwei besonders verbreiteten Formen einer Augenlidentzündung nahezubringen.

Komprimiert handelt es sich dabei um die folgenden Erkenntnisse:

  • Während für das Gerstenkorn eine Infektion durch Bakterien inklusive Ansteckungsgefahr sowie ein vergleichsweise kurzer Krankheitsverlauf typisch sind, ist das Hagelkorn nicht ansteckend, braucht aber für die Heilung weitaus länger.
  • Beide Varianten äussern sich in Form von unansehnlichen Knötchen, die sich nur schwer verbergen lassen und im Vergleich zu den anderen begleitenden Krankheitszeichen in erster Linie auch ein kosmetisches Problem darstellen.
  • Während die Symptome, allen voran die Schmerzen, bei einem Gerstenkorn besonders ausgeprägt sind, entwickelt sich ein Hagelkorn schmerzfrei und ohne die Begleitung ausgeprägter Krankheitszeichen.
  • Im Idealfall kommt es bei beiden Lidhauterkrankungen zu einem vollständigen Rückgang der Beschwerden, ohne dass es hierfür therapeutischer Massnahmen bedarf.

Dos and Don'ts im Umgang mit den beiden vorgestellten Augenliderkrankungen

Versuchen Sie nicht, den Knoten unter Einsatz von spitzen Objekten oder Druck selbst zu öffnen, da Sie so abgesehen von ernsten Verletzungen auch eine Verbreitung der Infektion und eine damit einhergehende Verlangsamung des Heilungsprozesses riskieren.

Kontaktlinsenträger/-innen sollten bei einem akuten Gerstenkorn oder einem besonders störenden Hagelkorn auf eine alternative Sehhilfe zurückgreifen, um den ohnehin bereits unangenehmen Druck, der durch das Knötchen auf das Auge ausgeübt wird, nicht noch zu verstärken.

In Bezug auf präventive Massnahmen, die, und das ist hier zu betonen, letztendlich keine endgültige Garantie bieten, jedoch das Risiko einer Augenlidentzündung erheblich reduzieren können, ist eine Kombination aus maximaler Hygiene und einer Stärkung der Abwehrkräfte zu nennen.

Eine eindeutige Diagnose, die ernste Hintergründe und mögliche Komplikationen ausschliesst, kann Ihnen nur Ihr Augenarzt bieten. Das kompetente und einfühlsame Team Ihrer Augenarztpraxis in Zürich Opfikon steht Ihnen bei Fragen und Unsicherheiten jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Augenarzt Dr. Nagy Autor

Autor:
Dr. med. (H) Richard Nagy, Facharzt für Ophthalmologie, FMH, FEBO

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