Lederhautentzündung: Skleritis und Episkleritis

Untersuchung einer Lederhautentzündung

Dieser Fachbeitrag fokussiert sich auf die folgenden Punkte:

  • Lederhauterkrankungen
  • Aufgabe und Funktion der Lederhaut (Sklera)
  • Skleritis: Symptome, Ursachen, Diagnostik und Behandlung
  • Episkleritis: Ursachen, Symptomatik, Diagnosestellung und Therapie

Die Lederhaut und Ihre Erkrankungen

Als Lederhaut, in der medizinischen Fachsprache auch Sklera genannt, wird die äussere weisse Schicht, die den Augapfel bedeckt, bezeichnet. 

Bei einer Entzündung der Lederhaut wird zwischen der sogenannten Skleritis sowie der Episkleritis unterschieden. Während Letztere eine Entzündung der Lederhautoberfläche beschreibt, verbirgt sich hinter dem Begriff „Skleritis“ die eigentliche Lederhautentzündung.

In den folgenden Abschnitten gilt es unter anderem zu klären, wie sich diese äussert, welche möglichen Ursachen zu ihrer Entstehung führen und welche therapeutischen Massnahmen sich bewährt haben. 

Dabei liegt der Fokus eindeutig auf der Skleritis als tiefe und ernstzunehmende Entzündung der Sklera, während die Episkleritis als oberflächliche Entzündung nur kurz angesprochen werden soll. 

Berücksichtigung finden in der Diskussion auch die potentiellen Folgen, die vor allem bei einer verzögerten, unzureichenden oder gänzlich ausbleibenden Therapie der schweren Variante, sprich der eigentlichen Skleritis, auftreten können.

Aufgabe und Funktion der Lederhaut (Sklera)

Gemeinsam mit der Hornhaut bildet die Sklera die äussere Schicht des Augapfels. Ihre Aufgabe besteht in erster Linie darin, das Augeninnere zu schützen. Darüber hinaus sorgt sie durch ihre feste Struktur dafür, dass der Augapfel seine runde Form behält.

Zu Verwechslungen kommt es zuweilen, da auch die zweite Hautschicht des menschlichen Körpers, sprich die Dermis, als „Lederhaut“ bezeichnet wird. Bei der Lederhaut des Auges hingegen handelt es sich, wie beschrieben, um die äusserste Schicht.

Die medizinische Bezeichnung „Sklera“ ist griechischen Ursprungs und bedeutet übersetzt soviel wie „hart“. Ein Blick auf das gesamte Spektrum an Eigenschaften und Aufgaben der Lederhaut zeigt, dass kein anderes Attribut die hier im Zentrum stehende Lederhaut treffender beschreiben könnte. 

Das zeigen allein ihre primären Eigenschaften und Aufgaben: Die Lederhaut (Sklera) ist zusammengefasst mit ihrer harten, unnachgiebigen Struktur für eine Stabilisierung des Auges sowie eine Abwehr potentiell schädlicher Einflüsse zuständig.

Rund 80 Prozent des Augapfels werden von der Sklera umspannt, beginnend an der Stelle, an der der Sehnerv austritt, bis hin zur Hornhaut. 

Die Grösse des Augapfels entscheidet über die Dicke der Lederhaut. Genauer: Je grösser der Augapfel ist, desto dünner ist die Lederhaut. In Zahlen ausgedrückt rangiert die Dicke der Sklera zwischen Werten um die 0, 4 Millimeter und 1,2 Millimeter.

Im gesunden bzw. normalen Zustand befindet sich die Lederhaut in einem harmonischen Verhältnis zum Augeninnendruck. Konkret schlägt sich dieses in einer wohldosierten Kombination aus Spannung und optimalem Gegendruck nieder.

Ihrer komplexen Aufgabe kommt die Sklera mithilfe einer soliden Zusammensetzung aus elastischem Gewebe sowie einer Schicht aus starken Kollagenfasern nach.

Was ist eine Skleritis (Lederhautentzündung)?

Eine tiefe Entzündung der Lederhaut, sprich eine Skleritis, tritt glücklicherweise eher selten auf. Dabei handelt es sich hier um eine der entzündlichen Augenerkrankungen, für die eine ausgeprägte Symptomatik, häufige Komplikationen und bleibende Folgeschäden bezeichnend sind. 

Ist die empfindliche Lederhaut entzündet, so äussert sich dies unter anderem in Form von Druckgefühl und starken Schmerzen. Diese werden durch eine Bewegung des betroffenen Auges noch intensiviert und können folglich bei jedem Wimpernschlag ihren Höhenpunkt erreichen.

Bei rund 40 bis 50 Prozent der erkrankten Patienten wird die Lederhautentzündung durch eine Autoimmunerkrankung und nicht, wie oftmals fälschlicherweises angenommen, durch Viren oder Bakterien verursacht.

Im schlimmsten Fall kann die Entzündung zu einer Minderung des Sehvermögens und langfristig sogar zu einem vollständigen Verlust der Sehkraft führen.

Symptomatik der Lederhautentzündung (Skleritis)

Angesichts der ernsten Schäden, die durch eine Entzündung der Lederhaut für die Augengesundheit und Sehkraft entstehen können, ist es wichtig, auf erste Anzeichen zu achten und möglichst unmittelbar nach deren Auftreten einen Augenarzt hinzuzuziehen. 

An dieser Stelle ist nochmals zu betonen, dass eine Lederhautentzündung niemals eigenständig behandelt werden darf.

Entsprechend sollte die Therapie nur auf Verordnung und unter genauer Beobachtung durch einen Facharzt erfolgen. 

Unser Augenarzt in Zürich Opfikon hat viel Erfahrungen mit Augenentzündungen, insbesondere mit Lederhautentzündungen und kann die Verordnung der Therapie und die Verlaufskontrollen gerne übernehmen.

Zu der besonders gefährdeten Risikogruppe zählen Vierzig- bis Sechzigjährige. Frauen leiden im Vergleich zu Männern häufiger unter einer Skleritis. Im Schnitt lässt sich bei zwei von drei Patienten ein chronisch-wiederkehrender Krankheitsverlauf verzeichnen.

Die vollständige Liste potentieller Symptome setzt sich wie folgt zusammen:

  • erhöhte Lichtempfindlichkeit
  • verschwommene, undeutliche Sicht
  • Schwellungen der Lederhaut
  • erhöhter Tränenfluss
  • starke, stechende, bohrende Augenschmerzen, die oftmals als Druchschmerz bezeichnet werden
  • Verfärbungen in den Schattierungen dunkelrot bis bläulich

Abschliessend ist hier erneut auf das wohl markanteste Symptom einer Entzündung der Lederhaut zu verweisen: Macht sich bei Ihnen jener starke, stechende Augenschmerz bemerkbar, der so intensiv ist, dass er Ihnen buchstäblich den Schlaf raubt, so ist es allerhöchste Zeit, einen Augenarzt aufzusuchen. 

Vergleichbares gilt für weitere, mit dem blossen Auge erkennbare Krankheitszeichen wie einem Anschwellen der Lederhaut sowie der Entstehung dunkelroter bis bläulicher Verfärbungen.

Lederhautentzündung Skleritis

Ursachen und Entstehung einer Skleritis

Wie bereits erwähnt, ist eine Skleritis selten infektiös. Vielmehr werden bei rund 50 Prozent der Betroffenen autoimmune Erkrankungen für die Entstehung einer Lederhautentzündung verantwortlich gemacht.

Dazu zählen unter anderem:

  • chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn (entzündliche Darmerkrankung)
  • Rheuma und rheumatische Arthritis (entzündliche Gelenkerkrankung)

Weitere mögliche Ursachen sind Reaktionen des Immunsystems auf Infektionskrankheiten wie:

  • Herpes Zoster (in der Umgangssprache auch als Gürtelrose bezeichnet) im Gesicht oder direkt am Auge
  • Lues, besser bekannt unter der Bezeichnung Syphilis
  • Tuberkulose
  • Borreliose

Eine sekundäre Lederhautentzündung kann ausserdem durch eine Hornhautentzündung hervorgerufen werden. Zudem kann Gicht als Auslöse fungieren. Diese Varianten kommen jedoch eher selten vor.

Diagnosestellung

Bei dem kleinsten Verdacht auf eine Skleritis besteht der einzig richtige Schritt in der unmittelbaren Konsultation eines Arztes. Dieser wird mithilfe einer Spaltlampe den Ursachen für die Beschwerden auf den Grund gehen. 

Dabei besteht das vorrangige Ziel in einer möglichst genauen Bestimmung der auslösenden Grunderkrankung, da nur auf diesem Wege gezielte und garantiert wirkungsvolle therapeutische Massnahmen eingeleitet werden können. 

Entsprechend erfolgen im Rahmen der Diagnosefindung in der Regel auch eine Infektionsserologie (Antigen- und Antikörpernachweise aus ausgewählten Materialien), eine Immunserologie sowie ein „Routinelabor“ mit Blutbild. 

Wird eine Systemerkrankung nachgewiesen, so ist die Therapie der Lederhautentzündung mit dem behandelnden Internisten bzw. Rheumatologen abzustimmen. 

Im Rahmen der Diagnosefindung versucht der Augenarzt die auftretenden Beschwerden einzugrenzen. Ausschlaggebend sind dabei Faktoren wie die Tiefenausdehnung sowie die Lokalisation

Bei Letzterer wird festgestellt, ob der vordere oder hintere Abschnitt der Lederhaut (Sklera) betroffen ist. Handelt es sich um den vorderen Teil, so ist dies leicht von aussen erkennbar. 

Im Fachjargon spricht man hier von der sogenannten vorderen Skleritis. Beschränkt sich die Entzündung hingegen auf den hinteren Bereich der Sklera, so ist von einer hinteren Lederhautentzündung die Rede. 

Eine Diagnosestellung dieser Art von Skleritis ist aufgrund der schwer zugänglichen Lage grundsätzlich nur mittels einer Ultraschall-Untersuchung möglich. Dabei sind die auftretenden Schmerzen ein Signal, dass eine Entzündung bzw. Erkrankung vorliegt, die einer weiteren Recherche bedarf.

Bei der Tiefenausdehnung handelt es sich um das für die Unterscheidung zwischen Skleritis und Episkleritis ausschlaggebende Kriterium. Konkret geht es hier darum, festzustellen, wie weit bzw. tief die Entzündung im Gewebe vorgedrungen ist.

Die zumeist von einem schweren Verlauf gekennzeichnete, bis in die tieferen Gewebeschichten reichende Entzündung beschreibt die eigentliche Skleritis. 

Ist lediglich die oberste Schicht der Lederhaut von der Entzündung betroffen, so spricht man von der weitaus harmloser verlaufenden Episkleritis, die oftmals sogar ohne jegliche therapeutische Massnahme wieder abklingt.

Behandlung einer Skleritis

Die Erkrankung, die als Auslöser der Lederhautentzündung festgestellt wurde, ist ausschlaggebend für die jeweils gewählte Behandlungsmethode.

In diesem Kontext ist hervorzuheben, dass die Liste der therapeutischen Mittel, die als erstes eingesetzt werden, von nichtsteroidalen Entzündungshemmern, allen voran Ibuprofen und Flurbiprofen, angeführt wird. 

Erst im Anschluss folgt das Verabreichen von Kortikosteroiden. Infektiöse Fälle wiederum werden gezielt mit Antibiotika behandelt.

Die Therapie kann sowohl lokal mithilfe von Augensalben und Augentropfen als auch oral in Form von Tabletten erfolgen.

In jedem Fall gilt es hier, sich akribisch genau an die Vorgaben des Augenarztes zu handeln und bei der äusseren Anwendung auf absolute Hygiene zu achten.

Verlauf und potentielle Folgen einer Skleritis

Die Entwicklung einer Skleritis kann von Patient zu Patient sehr unterschiedliche Formen annehmen. Bei einem Grossteil der Fälle zeichnet sich ein chronischer Verlauf ab, der von immer wiederkehrenden Rückfällen (Rezidiven) geprägt ist. 

In extremer Ausprägung kann sich ein Skleritis-Schub über einen Zeitraum von sechs Monaten bis sechs Jahren erstrecken.

Im Anfangsstadium der Erkrankung ist oftmals nur ein Auge betroffen. Im weiteren Verlauf entzündet sich bei rund 50 Prozent der Patienten auch das noch gesunde Auge.

Ein vergleichsweise leichter Krankheitsverlauf zeigt sich unter anderem durch das Auftreten lokal begrenzter, entzündlicher Schwellungen mit Knötchenbildung.

Die schwere Variante verläuft fast immer chronisch und kann bei einer falschen oder unzureichenden Behandlung rasch zu Komplikationen und im schlimmsten Fall zu einer langsamen, aber steten Minderung des Sehvermögens bis hin zur Erblindung führen.

Prävention einer Lederhautentzündung

Im Gegensatz zu vielen anderen Augenentzündungen, die primär durch Bakterien oder Viren hervorgerufen werden, ist eine Vorbeugung bei einer Lederhautentzündung kaum möglich.

Zählen Sie jedoch zu den Patienten, die unter einer der genannten Allgemeinerkrankungen leiden, die unter anderem zu der Entstehung einer Skleritis führen können, so ist es sinnvoll, diese gezielt zu behandeln. 

Zudem lässt sich das Risiko ernster Komplikationen und schwerer Verläufe einer Lederhautentzündung durch regelmässige Kontrolluntersuchungen beim Augenarzt einschränken. 

Diese ermöglichen ausserdem ein frühzeitiges Erkennen, Eingreifen und erfolgversprechendes Behandeln durch den Augenarzt unmittelbar nach dem Auftreten erster Anzeichen.

Leiden Sie bereits unter einer Entzündung der Lederhaut, so lässt sich, ungeachtet dessen, ob es sich nun um eine milde oder schwere Form handelt, eine Verschlimmerung oftmals vermeiden, wenn Sie zusätzlich zu der Einnahme der verordneten Medikamente auch konsequent essentielle hygienische Richtlinien befolgen. 

Vermeiden Sie entsprechend die Berührung der Augenregion und waschen und desinfizieren Sie Ihre Hände vor und nach dem Auftragen von Salben oder der Vergabe von Augentropfen gründlich.

Episkleritis: die mildere Form der Lederhautentzündung

Bei der sogenannten Episkleritis ist die Entzündung nur oberflächlicher Natur. Konkret handelt es sich dabei um eine Entzündung des zwischen Bindehaut und Lederhaut liegenden oberflächlichen Bindegewebes. 

Im Vergleich zu ihrem weitaus ernsteren Pendant, der Skleritis, verläuft die oberflächliche Lederhautentzündung in der Regel ohne Komplikationen. Auch schwere Schäden als langfristige Auswirkungen der Erkrankung sind in der Regel nicht zu befürchten.

Mögliche Ursachen

Wie die Skleritis wird auch die oberflächliche Lederhautentzündung eher selten durch Viren oder Bakterien ausgelöst. Eine besonders häufige Ursache bildet bei beiden Erkrankungen hingegen die sogenannte Autoimmunerkrankung

Zudem gehen Experten davon aus, dass Stress sowie eine sowohl auf physischer als auch psychischer Ebene übermässige Belastung zu der Entstehung einer oberflächlichen Entzündung der Lederhaut beitragen können. 

Eindeutige Forschungsergebnisse, die diese Theorie stärken, gibt es bis dato jedoch noch nicht.

Darüber hinaus können Infektionskrankheiten wie Syphilis eine Episkleritis auslösen. Deswegen müssen zurückkeherende Entzündungen der Lederhautoberfläche immer abgeklärt werden.

Symptome und klinische Zeichen

Die oberflächliche Lederhautentzündung weist ähnliche Symptome wie ihr bis in die Tiefe reichendes Pendant auf. Jedoch äussern sich diese in etwas milderer Ausprägung. 

Im Zentrum stehen dabei vor allem vergleichsweise leichte Schmerzen und Rötungen. Zu der Risikogruppe zählen insbesondere junge Erwachsene. Männer sind in der Regel eher selten betroffen als Frauen.

Die Liste der möglichen Krankheitszeichen einer oberflächlichen Lederhautentzündung setzt sich wie folgt zusammen:

  • gereizte und überempfindliche Augen
  • eine sektorenförmige bzw. auf eine kleine Partie des Augapfels beschränkte Entzündung
  • starker Tränenfluss
  • leichte Schwellung mit Rötungen
  • erhöhte Lichtempfindlichkeit

Unterschieden wird zwischen einer sogenannten diffusen und einer nodulären Episkleritis.

  • Die diffuse Variante erscheint klinisch als akute Konjunktivitis (Bindehautentzündung). Mithilfe einer Spaltlampenuntersuchung kann jedoch die Tiefenausdehnung der Entzündung bestimmt werden.
  • Für die sogenannte noduläre Variante ist ein verschieblicher, linsengrosser und druckempfindlicher Knoten bezeichnend. Darüber hinaus weist die Lederhaut (Sklera) eine sektorförmige Rötung auf.
Episkleritis Lederhautentzündung

Diagnostik

Die Abgrenzung zwischen einer Skleritis und einer oberflächlichen Lederhautentzündung erfolgt mithilfe von Augenuntersuchung und Anamnese durch den Augenarzt.

Bei Tageslicht zeigt sich die Skleritis als ausgeprägte, tiefe Entzündung der Lederhaut, welche dem Patienten höllische Schmerzen verursacht.

Um die Episkleritis von einer Skleritis genau unterscheiden zu können, greift der Augenarzt oftmals auf Augentropfen zurück, die die Blutgefässe verengen (Phenylephrin). 

Bei einer reinen Episkleritis verschwindet die Rötung. Handelt es sich hingegen um eine tiefe Lederhautentzündung (Skleritis), so zeigen sich nach Verwendung der Augentropfen keinerlei Änderungen.

Behandlung einer oberflächlichen Lederhautentzündung

Da sich die Episkleritis oftmals in einem Zeitraum von 10 bis 14 Tagen von selbst wieder zurückbildet, ist in der Regel keine Behandlung notwendig.

Wird die oberflächliche Lederhautentzündung wie in weniger als einem Drittel der Krankheitsfälle auf eine assoziierte Systemerkrankung wie beispielsweise Rheuma zurückgeführt, so ist eine gezielte Therapie der Grunderkrankung durch einen Facharzt erforderlich.

Zur Behandlung der Symptomatik werden oftmals lokale nichtsteroidale Antiphlogistika verschrieben, die der Entzündungshemmung dienen. Auch eine kurzzeitige Anwendung von steroidalen Augentropfen ist denkbar.

Abschliessende Bemerkungen zum Krankheitsbild Lederhautentzündung

Auf die grossen Risiken, die mit einer Entzündung der Sklera verbunden sind, wurde bereits verwiesen. Entsprechend gilt es in jedem Fall abzuklären, ob Sie unter einer der aufgeführten Formen der Lederhautentzündung leiden. 

Im Idealfall geschieht dies, sobald Sie eines der genannten Krankheitszeichen bemerken. 

Röten sich Ihre Augen, reagieren Sie zunehmend empfindlich auf Licht und kommt es zu leichten bis stärkeren Schmerzen, die sich nicht selten in Form eines nur schwer zu ignorierenden Stechens äussern, so ist die Konsultation eines Augenarztes obligatorisch. 

Rufen Sie sich an dieser Stelle nochmals ins Gedächtnis, dass das Ausbleiben einer notwendigen Therapie eine starke Einschränkung Ihres Sehvermögens bis hin zur vollständigen Erblindung bedeuten kann.

Ihr Augenarzt wird mithilfe der genannten diagnostischen Verfahren herausfinden, ob es sich um eine reine Bindehautentzündung oder aber um eine tiefe oder oberflächliche Lederhautentzündung handelt und die für eine optimale Behandlung und Genesung notwendigen therapeutischen Schritte einleiten.

Augenarzt Dr. Nagy Autor

Autor:
Dr. med. (H) Richard Nagy, Facharzt für Ophthalmologie, FMH, FEBO

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