Regenbogenhautentzündung (Iridozyklitis)

Iridozyklitis Untersuchung

Das Krankheitsbild Iridozyklitis im Diskurs

Aufgrund der begrifflichen Ähnlichkeit wird eine Iridozyklitis oftmals irrtümlicherweise mit einer Iritis gleichgesetzt.

Dass dies ernste Folgen für die Behandlung, den Verlauf sowie die Heilungschancen haben kann, wird sicherlich auch Menschen, für die diese Krankheitsbilder noch Neuland sind, einleuchten. 

Schliesslich handelt es sich hier um zwei Augenkrankheiten, die zur Sicherstellung einer optimalen Prognose einer gezielten Therapie bedürfen.

Doch worin bestehen nun eigentlich die genauen Unterschiede zwischen den beiden verwandten Augenkrankheiten?

Während es sich bei einer Iritis um eine Entzündung der Iris (Regenbogenhaut) handelt, bezeichnet die Iridozyklitis zwei parallele Entzündungsvorgänge, die sowohl die Regenbogenhaut als auch den Ziliarkörper umfassen. 

Gemeinsam ist beiden Erkrankungen lediglich, dass sie zu der Kategorie der Krankheitsbilder, die unter dem Oberbegriff „vordere Uveitis“ zusammengefasst werden, gehören.

In den folgenden Abschnitten erhalten Sie neben essentiellen Hintergrundinformationen, die sich unter anderem mit der Uveitis, sowie Entzündungserkrankungen der vorderen Uvea (vordere Uveitis) befassen, einen tieferen Einblick in das Krankheitsbild der Iridozyklitis. 

Dabei gilt es unter anderem zu klären, wie sich diese Erkrankung genau äussert, worin die möglichen Ursachen liegen und welche Behandlungsmethoden sich langfristig als wirkungsvoll erwiesen haben.

Darüber hinaus werden weitere in diesem Kontext relevante Aspekte angesprochen, so dass Sie sich nach der Lektüre dieses Beitrages ein genaues Bild von der Erkrankung machen und im besten Fall bei ersten Anzeichen umgehend Ihren Augenarzt aufsuchen können.

Uveitis: eine Begriffsklärung

Bei der Uveitis handelt es sich um einen Sammelbegriff, der mehrere Entzündungen im Auge beschreibt.

Oder etwas genauer ausgedrückt: Unter einer Uveitis versteht man eine Entzündung der mittleren Augenhaut (Tunica vasculosa bulbi/Tunica media bulbi), in der medizinischen Fachsprache Uvea genannt. Dabei handelt es sich um die unterhalb der Sklera liegende Gewebeschicht des Augapfels (Bulbus oculi).

Die Uvea wiederum setzt sich aus dem Ziliarkörper (Corpus ciliaris), der Regenbogenhaut (Iris) und der Aderhaut (Choroidea) zusammen. In einigen Fällen kann auch der Glaskörper betroffen sein. Aufgrund ihres hohen Gehaltes an Melanozyten weist die Uvea eine dunkle Färbung auf.

Zur genaueren Bestimmung der jeweils vorliegenden Form der Uveitis kann entweder eine Differenzierung nach der Ursache oder nach dem anatomischen Entstehungsort der Entzündung vorgenommen werden.

Bei der ersten Variante wird zwischen einer primären und einer sekundären Uveitis unterschieden. Bei rund 40 Prozent der Fälle handelt es sich um eine primäre Uveitis, die nicht von einer anderen Erkrankung ausgelöst wird. 

Spricht man von einer sekundären Uveitis, so wird die Entzündung als Folge einer anderen Erkrankung angesehen. Im Rahmen der Diagnosesicherung gilt es, sämtliche Erkrankungen die nicht an der Entstehung der Uveitis beteiligt sind, auszuschliessen.

Erfolgt die Zuordnung anhand der anatomischen Gegebenheiten, so ist ausschlaggebend, welcher Teil bzw. welche Teile der Uvea entzündet sind.

Eine Uveitis ist eine schwere, sehkraftbedohende Augenentzündung, die eine Langzeittherapie und regelmässige Kontrollen braucht.

Einordnung der Uveitis nach anatomischen Gegebenheiten

Je nachdem, wo die Entzündung lokalisiert ist, spricht man von einer vorderen, einer intermediären oder einer hinteren Uveitis.

  • Uveitis anterior (vordere Uveitis): Bei dieser Variante ist der vordere Bereich der Uvea betroffen. Differenziert werden kann hier zwischen der bereits beschriebenen Iritis (Regenbogenhautentzündung) und der Zyklitis (Entzündung des Ziliarkörpers). Erstreckt sich die Entzündung sowohl auf die Regenbogenhaut (Iris) als auch auf den Ziliarkörper (Corpus Ciliare), so spricht man von der in diesem Beitrag im Zentrum stehenden Iridozyklitis.
  • Uveitis intermedia (mittlere Uveitis): Die Entzündung befindet sich im mittleren Bereich der Uvea.
  • Uveitis posterior (hintere Uveitis): Bei dieser Form konzentriert sich die Entzündung auf den hinteren Bereich der Uvea. Betroffen sind unter anderem die Netzhaut (Retina), der Glaskörper (Corpus vitreum), die Makula lutea („gelber Fleck“), die Aderhaut (Choroidea) sowie der zweite Hirnnerv (Nervus opticus).
  • Panuveitis: Hierbei handelt es sich um eine Sonderform der Uveitis, bei der alle Bereiche der Uvea entzündet sind.

Entzündung von Iris und Ziliarkörper (Iridozyklitis): die wichtigsten Fakten

Die Iridozyklitis beschreibt eine Entzündung der Iris (Regenbogenhaut) und des Ziliarkörpers (Corpus ciliare). Entsprechend handelt es sich hier also um eine Kombination der beiden Krankheitsbilder Iritis und Zyklitis.

Während die Iris in erster Linie für eine Regulierung der Pupillenweite und damit auch der Ausprägung des einfallenden Lichts ins Auge zuständig ist, sorgt der Ziliarkörper sowohl für die sichere Aufhängung als auch die Anpassung (Akkommodation) der Linse. 

Darüber hinaus spielt er bei der Herstellung von Kammerwasser eine essentielle Rolle.

Eine Regenbogenhautentzündung unter Einbeziehung des Ziliarkörpers kann verschiedene Beschwerden hervorrufen. 

Zu den ersten und wichtigsten Anzeichen gehören eine erhöhte Sensibilität bis hin zur regelrechten Scheu vor Licht (Photophobie) sowie Augenschmerzen. Ebenfalls charakteristisch sind Sehstörungen wie ein Nachlassen der allgemeinen Sehschärfe.

Unterschieden wird zwischen einer akuten und einer chronischen Iridozyklitis

Während Letztere immer wieder in Form von unangekündigten Schüben auftreten kann, äussert sich die akute Form in einer besonders ausgeprägten Symptomatik, die jedoch im Idealfall mithilfe einer konsequenten Behandlung vollständig abheilt.

Potentielle Ursachen einer Regenbogenhautentzündung

Für die Auswahl geeigneter therapeutischer Massnahmen ist eine genaue Bestimmung der der Iridozyklitis zugrundeliegenden Ursachen unverzichtbar. Auch hier erweist sich allein aufgrund der Fülle an potentiellen Auslösern eine Unterteilung in verschiedene Kategorien als sinnvoll.

Rheumatische Erkrankungen

In dieser Rubrik besonders verbreitet sind die folgenden Krankheitsbilder:

  • Morbus Bechterew: Hierbei handelt es sich um eine entzündliche rheumatische Erkrankung die von zum Teil starken Schmerzen und einer zunehmenden Versteifung der Gelenke, primär in den Bereichen Wirbelsäule, Kreuz- und Darmbein, begleitet wird.
  • Morbus Reiter: Diese reaktive, entzündliche Gelenkerkrankung wird in erster Linie durch eine bakterielle Infektion von Darm oder Harnwegen hervorgerufen.
  • Morbus Behçet: Autoimmune Entzündung der Blutgefässe, die als Krankheitsbild zum rheumatischen Formenkreis gezählt wird.
  • Juvenale idiopathische Oligoarthritis: Beschreibt sämtliche rheumatische Erkrankungen von Kindern, vorausgesetzt, sie beginnen vor dem 16. Lebensjahr. Ein eindeutiges Kennzeichen von Krankheiten, die dieser Kategorie zugeordnet werden, ist zudem die Dauer der Gelenkentzündung, die sich über mindestens 6 Wochen erstrecken muss.

Entzündliche Darmerkrankungen

  • Morbus Chron: Chronisch-entzündliche Darmerkrankung, die den gesamten Verdauungstrakt beeinträchtigen kann.
  • Colitis ulcerosa: Betroffen sind in erster Linie junge Menschen zwischen dem 20. und 35. Lebensjahr. Diese autoimmune Erkrankung verursacht schwere Entzündungen im Dickdarm.

Infektiöse Erkrankungen

Zu den bakteriellen Krankheiten, die als Auslöser einer Iridozyklitis fungieren können, zählen unter anderem:

  • Katzenkratzkrankheit: Infektionskrankheit, die durch von Katzen verursachte Kratzwunden übertragen wird, und sich oftmals in einem Anschwellen der Lymphknoten an Hals und/oder Achsel äussert.
  • Syphilis: Sexuell übertragene, chronische Infektionskrankheit, für die das Bakterium Treponema pallidum ssp. pallidum verantwortlich gemacht wird.
  • Tuberkulose: Eine meldepflichtige Infektionskrankheit, auch unter dem Begriff „Schwindsucht“ bekannt, die durch Mycobakterien verursacht wird.
  • Borreliose: Oberbegriff für diverse Infektionskrankheiten, die durch Bakterien der Gattung Borrelia hervorgerufen werden.

Durch Viren ausgelöst werden die folgenden Krankheitsbilder:

  • HIV
  • sämtliche Erkrankungen, die durch Herpes-Viren wie das Zypomegalovirus, das Varicella zoster Virus sowie Herpes simplex 1 und 2 verursacht werden.

Okuläres Masquerade-Syndrom

Hierbei handelt es sich um einen Oberbegriff für maligne, sprich bösartige Erkrankungen, die einen harmlosen Krankheitsverlauf vortäuschen.

Bei unklaren, intraokulären Beschwerden sollte entsprechend immer auch an eine dieser Kategorie zuzuschreibende Krankheit gedacht werden, zumal eine verzögerte Diagnose schwerwiegende Folgen haben kann. 

Lymphone, Metastasen und Aderhautmelanome sind nur einige Beispiele für eine intraokuläre Manifestation des okulären Masquerade-Syndroms.

Sarkoidose (Knötchenkrankheit/Morbus Boeck/Morbus Schaumann-Besnier)

Von dieser Multisystemerkrankung sind vornehmlich Menschen zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr betroffen. Die genauen Ursachen sind bis dato noch unbekannt.

In der Augenregion führt eine Sarkoidose in erster Linie zu einer Entzündung des Bindegewebes. Bezeichnend ist das parallele Auftreten von kleinen, gutartigen Zellansammlungen in Knötchenform (Granulomen).

Chemikalien und Medikamente

Zu dieser Sparte gehören unter anderem toxische Stoffe, denen die Betroffenen beispielsweise in bestimmten Berufsfeldern ausgesetzt sind. 

Von einer medikamenten-induzierten vorderen Uveitis wiederum spricht man, wenn die Regenbogenhautentzündung inklusive Ziliarkörper durch Arzneimittel wie von aussen aufgetragene Salben und Tropfen oder aber Tabletten ausgelöst wurde.

Typische Symptome einer Iridozyklitis

Einige der markantesten Krankheitszeichen, die auf eine Regenbogenhautentzündung unter Einbeziehung des Ziliarkörpers verweisen, wurden bereits angesprochen.

Die vollständige Liste der für eine Iridozyklitis charakteristischen Symptome setzt sich wie folgt zusammen:

  • Rötung des betroffenen Auges (ziliare Injektion)
  • Licht wird als unangenehm empfunden und daher bewusst gemieden
  • Tränenträufeln (Epiphora)
  • Augenschmerzen (primär dumpfer und bohrender Natur)
  • Sehstörungen
  • Verklebungen zwischen Iris und Hornhaut (hintere Synechien)
  • verlangsamte Reaktionsfähigkeit der Pupille
  • Farbveränderungen der Iris

Möglichkeiten der Diagnosesicherung

Mit Blick auf die lange Liste an potentiellen Auslösern einer Iridozyklitis verwundert es sicherlich nicht, dass die Diagnosestellung ebenso wie die Ursachenfindung grösster Sorgfalt bedarf. 

Schliesslich entscheiden diese über die Art und das Ausmass der im Anschluss einzuleitenden therapeutischen Massnahmen.

Rein optisch erkennbar ist eine Iridozyklitis durch verengte Pupillen (Miosis) und gerötete Augen.

Im Rahmen einer Spaltlampenuntersuchung lassen sich zudem weitere Befunde erbringen, die einen Hinweis darauf geben, ob es sich bei der vorliegenden Erkrankung tatsächlich um eine Regenbogenhautentzündung mit Beteiligung des Ziliarkörpers handelt.

Zu den wichtigsten Anhaltspunkten zählen hier unter anderem Verklebungen, Eiweissablagerungen, Entzündungszellen in der vorderen Kammer sowie eine napfkuchenförmige Vorwölbung der Iris.

Wird von einer sekundären vorderen Uveitis ausgegangen, so besteht ein wichtiger Schritt darin, die verursachende Grunderkrankung zu bestimmen. In der Regel erfolgt dies, indem Krankheiten, die nicht als Verursacher infrage kommen, ausgeschlossen werden.

Erreicht wird dies unter anderem durch das Durchführen weiterer Tests sowie die Einbeziehung von Medizinern aus anderen Fachbereichen.

Sind beispielsweise beide Augen betroffen oder handelt es sich um eine granulomatöse oder eine schubweise wiederkehrende Uveitis, so ist sehr wahrscheinlich von sekundären Krankheitsbildern die Rede, die auf Grunderkrankungen wie Sarkoidose, Tuberkulose oder Multiple Sklerose zurückzuführen sind. 

In diesem Fall ist eine internistische Abklärung mit elementaren Untersuchungen wie Röntgen-Thorax und Bluttest erforderlich.

Wesentliche Aspekte zur effektiven Behandlung

Diesem Absatz ist der Hinweis auf die grosse Bedeutung einer frühzeitigen Diagnose und Behandlung der Iridozyklitis inklusive regelmässiger Verlaufskontrollen vorauszuschicken. Schliesslich lassen sich nur so ernste Folgen und Komplikationen vermeiden.

Bleibt eine Iridozyklitis hingegen unbehandelt, so kann es zu einem Glaukom (Grünen Star) oder einem Katarakt(Grauen Star) kommen. Da diese Erkrankungen auch zu den möglichen Komplikationen einer Iridozyklitis zählen, sollte der Krankheitsverlauf genauestens von einem Augenarzt beobachtet werden.

Bei einem stark ansteigenden Augeninnendruck besteht die Gefahr eines Glaukoms. Ein zu niedriger Druck, der beispielsweise auf eine durch eine Entzündung verursachte Störung des Ziliarkörpers zurückgeführt wird, ist ebenfalls nicht wünschenswert. 

Weitere Komplikationen, denen es mittels regelmässiger Check-ups vorzubeugen gilt, sind Linsentrübungen sowie zwischen der Linse und der Iris auftretende Synechien (Verklebungen).

Grundsätzlich richtet sich die Behandlung nach der jeweils zugrundeliegenden Ursache. Um die Entstehung eines Glaukoms oder Kataraktes zu verhindern, sollte die Therapie unmittelbar nach der Diagnosestellung beginnen. 

Werden Autoimmunerkrankung für die Entwicklung einer Iridozyklitis verantwortlich gemacht, so kommen Kortikosteroide zum Einsatz.

Handelt es sich um Entzündungen, die durch Erreger wie Bakterien verursacht wurden, so werden Antibiotika verabreicht. 

Pupillenerweiternde Augentropfen sorgen zusätzlich für eine Weitstellung der Pupille und beugen somit Verklebungen der Regenbogenhaut vor.

Prognosestellung

Natürlich spielen bei einer möglichst treffsicheren Prognose zahlreiche Faktoren eine Rolle. 

Im Zentrum steht dabei der einzelne Patient mit seiner komplexen Historie, die neben bereits durchstandenen Krankheiten auch Aspekte wie genetische Veranlagungen und aktuelle gesundheitliche Beschwerden umfasst.

Zu einer Verschlechterung der Prognose können unter anderem folgende Faktoren beitragen:

  • ein hoher Entzündungsgrad
  • ein langjähriger Kranheitsverlauf
  • das fortgeschrittene Alter der Betroffenen
  • weitere Komplikationen

Dass eine gänzlich ausbleibende oder unzureichende Behandlung der Regenbogenhautentzündung mit Ziliarkörper das Auftreten von Komplikationen begünstigt, wurde bereits erwähnt. 

Im Gegenzug kann eine strikte Einhaltung, der von Ihrem Augenarzt ausgesprochenen Empfehlungen den Heilungsprozess fördern. 

Neben einer Einnahme der verschriebenen Medikamente gehört die regelmässige Kontrolle durch den Augenarzt zu den wichtigsten Massnahmen. Auf diese Weise ist ein rasches Eingreifen möglich, wenn es beispielsweise zu Komplikationen kommt.

Auch eine gezielte Behandlung der im Einzelfall als Auslöser identifizierten Grunderkrankungen führt zu einer verbesserten Prognose.

Darüber hinaus können Sie als Patient mit kleinen, aber ausgesprochen wirkungvollen Massnahmen an einer Optimierung des Krankheitsverlaufes mitwirken.

  • Gönnen Sie sich viel Ruhe und vermeiden Sie körperliche Anstrengungen.
  • Achten Sie darauf, Ihre Augen nicht zusätzlich zu reizen und halten Sie sich entsprechend von Rauch, intensiven Lichtquellen etc. fern.
  • Tragen Sie im Freien eine Sonnenbrille und halten Sie sich vorzugsweise in angenehm kühlen und verdunkelten Räumen auf.
  • Aufgrund der oftmals starken Augenschmerzen und der hohen Lichtsensibilität sind Arbeiten am Computer bzw. Laptop auf ein Minimum zu beschränken.
  • Auch Tätigkeiten wie Lesen und Fernsehen strengen die Augen an und sollten daher nur in Massen genossen werden.
  • Achten Sie auf unbedingte Hygiene.
  • Stärken Sie Ihre Abwehrkräfte durch viel Schlaf, Entspannung und eine vitaminreiche, gesunde Ernährung.
  • Weichen Sie als Kontaktlinsenträgerin/Kontaktlinsenträger auf eine Brille als Sehhilfe aus, bis die Entzündung vollständig abgeklungen ist.

Abschliessende Gedanken zu einer wirkungsvollen Prävention

Natürlich stellt sich am Ende dieses Beitrages die Frage, ob und wenn ja, wie, einer Iridozyklitis vorgebeugt werden kann.

Auch hier ist auf das breite Spektrum an möglichen Auslösern und Ursachen zu verweisen, das verschiedene Konditionen vorgibt und die Einleitung unterschiedlicher Massnahmen notwendig macht.

Handelt es sich bei der Iridozyklitis um eine sekundäre Erkrankung, sprich eine Erkrankung, die in Begleitung oder als Folge einer Autoimmunerkrankung auftritt, so gibt es so gut wie keine Möglichkeit einer erfolgversprechenden Prävention.

Einer Iridozyklitis, für deren Entstehung Erreger wie Bakterien verantwortlich gemacht werden, kann mit einer konsequenten Hygiene entgegengewirkt werden.

Leiden Sie bereits unter einem oder mehreren der oben beschriebenen Symptome wie einer Verschlechterung Ihres Sehvermögens, geröteten Augen oder jenen, für eine Iridozyklitis so typischen bohrenden Augenschmerzen, so sollten Sie sich zwecks Klärung umgehend an Ihren kompetenten Augenarzt in Zürich Opfikon wenden.

Augenarzt Dr. Nagy Autor

Autor:
Dr. med. (H) Richard Nagy, Facharzt für Ophthalmologie, FMH, FEBO

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