Sinusthrombose: Ursachen, Symptome und Therapie

Sinusthrombose im Hirn

Folgende Punkte werden in unserem Beitrag behandelt:

  • Definition
  • Entstehung
  • Ursachen der Sinusthrombose
  • Symptome der Sinusthrombose
  • Diagnostische Massnahmen: MRI (MRT), CT usw.
  • Mögliche Komplikationen
  • Behandlungsmethoden (Therapie)
  • Nachsorge und Prognose
  • Prävention
  • Heilungsverlauf

Was ist eine Sinusthrombose?

Eine Sinusthrombose bezeichnet einen ganz besonderen Typ der Thrombose. Für dieses Phänomen charakteristisch ist in erster Linie die Ansammlung von Blutgerinnseln in den sogenannten venösen Sinus durae matris, sprich in der Region der harten Haut des Gehirns. 

Gleichwohl es eher selten zu der Bildung von Sinusthrombosen kommt, haben diese Beschwerden als einer der primären Auslöser von lebensgefährlichen Infarkten im Gehirn traurige Berühmtheit erlangt.

Die folgenden Abschnitte dienen dazu, Ihnen ein wenig mehr Hintergrundinformationen zu dieser zwar aussergewöhnlichen, jedoch ernstzunehmenden Erscheinung zu liefern. 

Dabei soll auch gezielt auf die Beschwerden eingegangen werden, die eine Sinusthrombose in Bezug auf die Augen auslösen kann.

Begriffliche Einordnung und Entstehung

Bei einer Sinusthrombose, zuweilen auch Sinusvenenthrombose, kurz SVT genannt, werden zumeist mehrere Sinus in Mitleidenschaft gezogen. Konkret bedeutet dies, dass es zu einer Verstopfung des Venensystems im Gehirn kommt.

Im Gegensatz zu arteriellen Verschlüssen tritt eine venöse Verstopfung in der Regel nicht unmittelbar auf, sondern entwickelt sich langsam.

Als primäre Ursache werden Störungen im Gleichgewicht von parallel ablaufenden thrombolytischen und prothrombotischen Vorgängen angegeben. 

Die Folgen sind gravierend: Da ein normaler Blutabfluss nicht mehr gewährleistet werden kann, kommt es zu einer unzureichenden Sauerstoffversorgung und einem Druckanstiegim umliegenden Hirngewebe. 

Dies wiederum begünstigt die Entstehung von Blutungen und Infarkten bzw. Schlaganfällen im Hirn.

Besonders häufig ist die hier beschriebene Problematik bei den lateralen (seitlichen) Sinus und dem sogenannten Sinus sagittalis superior zu finden.

Auffällig ist, dass der Anteil der betroffenen weiblichen Patienten deutlich überwiegt: Es erkranken etwa dreimal so viel Frauen als Männer an der Bildung von Blutgerinnseln (Thrombosen) in den venösen Sinus durae matris. 

Das Durchschnittsalter zu Beginn der Beschwerden rangiert zwischen 30 und 40 Jahren.

Das breite Spektrum potentieller Ursachen: von entzündlich über viral bis bakteriell

Die Palette möglicher Ursachen für eine Sinusthrombose ist lang. Generell wird zwischen entzündlichen und nicht entzündlichen Auslösern unterschieden. Als blande Sinusvenenthrombose wird eine SVT bezeichnet, der keine infektiöse Ursache zugrunde liegt.

Beispiele für Infektionen, die eine Sinusthrombose hervorrufen können

In dieser Kategorie sind vor allem Entzündungen wie die Staphylococcus aureus-Infektionen, die im Gesichtsbereich angesiedelt sind, zu finden.

Weitere mögliche Ursachen für eine infektiöse bzw. septische Sinusvenenthrombose sind Zahnabszesse, Stomatitis, Tonsillitis, Otitis media, Sinusitis, Mastoiditis, Meningitis sowie Hirnabszesse.

Allgemeine Ursachen

Eine Sinusthrombose kann ausserdem parasitärer Natur sein und demgemäss durch Krankheitsbilder wie Trichinose und Malaria hervorgerufen werden.

Pilzinfektionen wie die Aspergillose, Viruserkrankungen wie Hepatitis, Masern, der Zytomegalie-Virus, Herpes-Simplex-Viren sowie der HIV-Virus sind weitere mögliche Auslöser.

Zu den bakteriellen Erkrankungen, die eine SVT verursachen können, zählen Typhus, Endokarditis, Tuberkulose sowie die Septikämie.

Mögliche Ursachen einer nicht entzündlichen bzw. blanden Sinusthrombose

Die folgende Auflistung erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, sondern dient lediglich zur Veranschaulichung der Vielfalt an potentiellen nicht-infektiösen Auslösern.

  • Gerinnungsstörungen, darunter Plasminogen-Mangel, Prothrombin-Mutation G 20210 A, Faktor-V-Leiden-Mutation, Hyperhomozysteinämie, Dysfibrinogenämien, heparininduzierte Thrombozytopenie III
  • Oral verabreichte Mittel zur Empfängnisverhütung
  • Bindegewebserkrankungen (Kollagenosen) wie das Sjögren-Syndrom und die systemische Autoimmunerkrankung Lupus erythematodes
  • Gefässentzündungen (Vaskulitiden): Sarkoidose, Wegener-Granulomatose, Morbus Behçet
  • Bösartige Krebsgeschwulste (Malignome): Karzinoid, Lymphom, Karzinom, Leukämie
  • Hämatologische Erkrankungen, darunter die Sichelzellenanämie, die Polyzythämie, die essentielle Thrombozythämie, hypochrome bzw. immunhämolytische Anämie sowie die paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie
  • Idiopathische Erkrankungen, sprich Beschwerden, deren Ursache nicht bekannt ist

Beispiele für eher seltene nicht-infektiöse Ursachen sind:

  • Lokale Beschwerden, die beispielsweise durch neurochirurgische operative Eingriffe, ein Schädel-Hirn-Trauma oder eine durch Tumore ausgelöste mechanische Abflussbehinderung verursacht wurden
  • Beschwerden des Magen-Darm-Trakts, darunter Colitis ulcerosa, Morbus Crohn und Leberzirrhose
  • Medikamentöse Ursachen wie Vitamin A-Überdosierung, Chemotherapeutika, Androgene und Kortikosteroide
  • Lumbalpunktion
  • Intrakranielle Hypotension

Symptomatik: von allgemeinen Krankheitszeichen bis hin zu Augenbeschwerden

Die Symptome, die eine Sinusthrombose begleiten, sind so vielfältig wie die oben aufgeführten Ursachen. Zuerst ist an dieser Stelle darauf zu verweisen, dass die Krankheit bei etwa einem Drittel der Patienten asymptomatisch, sprich ohne erkennbare Symptome verläuft. 

Die verbleibenden zwei Drittel wiederum leiden unter Beschwerden wie Kopfschmerzen, die sich in Bezug auf das zugrundeliegende Krankheitsbild nur schwer einordnen lassen. Bei einer entzündlichen Sinusthrombose ist hohes Fieber keine Seltenheit.

In einem frühen Stadium äussert sich eine Sinusthrombose anhand von Krankheitszeichen wie Druckschmerzen im Bereich der Nasenaugenwinkel sowie damit einhergehender Übelkeit bis hin zum Erbrechen. 

In Bezug auf die Augen kann es hier zu ersten Beeinträchtigungen wie einer verschwommenen Sicht und anderen Sehstörungen kommen.

Ergänzt werden diese Symptome in einem späteren Stadium oftmals durch zunehmend stärker werdende Schmerzen in Kopf- und Nackengegend, epileptische Anfälle, Ödeme (Wassereinlagerungen) der Nasolabialfalte und der Augenlider sowie Persönlichkeitsveränderungen.

Lähmungserscheinungen und hohes Fieber charakterisieren einen besonders schweren Krankheitsverlauf.

In Bezug auf die Augensymptome können die anfangs leichten Sehstörungen rasch eine ernste Ausprägung annehmen und letztendlich bis zur vollständigen Erblindung führen. 

Zu beachten sind hier Symptome wie eine Rötung der Bindehaut und/oder ein sogenannter Exophthalmus (Hervortreten der Augäpfel), die beide auf eine Thrombose der Sinus cavernosus hindeuten. Ebenfalls charakteristisch ist die Lähmung der Muskeln, die für die Bewegung der Augen zuständig sind.

Eine Sinusthrombose ist nicht zuletzt aufgrund des damit einhergehenden Gehirndrucks lebensgefährlich und sollte daher rechtzeitig behandelt und genau beobachtet werden.

Massnahmen der Diagnosefindung

Aufgrund des Mangels an eindeutigen klinischen Krankheitszeichen erweist sich eine Bestimmung der Sinusthrombose oftmals als medizinische Herausforderung. 

Erschwerend kommt hinzu, dass die vorliegende Symptomatik in der Regel mehrdeutig ist und daher eine Vielzahl anderer Krankheitsbilder infrage kommen kann, die es auszuschliessen gilt.

Um eine schnellstmögliche Klärung herbeizuführen, greifen Ärzte daher bereits sehr früh auf bildgebende Verfahren zurück, wenn der Verdacht auf eine Sinusthrombose aufkommt. 

Dabei liegt der Schwerpunkt auf der sogenannten Kernspintomographie sowie der Computertomographie, die beide Aufschluss über potentielle Blutungen oder Infarktbereiche liefern.

In diesem Sinne lassen sich bei einer klassischen Computertomographie Gerinnsel bereits ohne Kontrastmittel erkennen. 

Der Einsatz von Kontrastmitteln wiederum sorgt sowohl bei der Kernspintomographie als auch bei der Computertomographie für eine klare Abgrenzung der betroffenen Partien von dem restlichen Teil des Sinus.

In einem zweiten Schritt der Diagnosestellung gilt es, die jeweiligen Befunde von anderen Aussparungen, die beispielsweise von Pacchionischen Granulationen erzeugt werden, zu differenzieren.

Eher selten und in der Regel nur, wenn die oben angeführten bildgebenden Verfahren nicht verfügbar sind, wird im Rahmen der Diagnosefindung heute noch auf die sogenannte Angiographie zurückgegriffen. 

Dabei handelt es sich um die röntgenologische Darstellung der Blutgefässe durch die Injektion von Kontrastmitteln.

Zusammengefasst kann der Augenarzt mittels dieser Befunde also sowohl einen erhöhten Hirndruck als auch verstopfte Gefässe sowie damit einhergehende Beschwerden feststellen. 

Wichtige Hinweise sind Blutungen im Gehirn, ein Anstieg der D-Dimer-Werte sowie Schwellungen an der Austrittsstelle des Sehnerven in der Retina (Netzhaut), im Fachjargon Stauungspapille genannt. Auf eine infektiöse Ursache ist zu schliessen, wenn erhöhte Entzündungswerte vorliegen.

Potentielle Komplikationen einer Sinusthrombose

Lähmungen, epileptische Anfälle sowie Seh- und Bewusstseinsstörungen zählen zu den Komplikationen, die als letztes Warnzeichen zu werten sind. 

Bleibt eine umgehende ärztliche Behandlung auch dann aus, so ist ein Schlaganfall die schon fast unweigerliche Folge. Dieser wiederum führt zu mentalen und neurologischen Ausfällen und endet im schlimmsten Fall in dem Tod der Betroffenen. 

Grundsätzlich bedeutet ein Hirnschlag eine drastische Einschränkung der Lebensqualität der Patienten, die nunmehr zahlreiche Beeinträchtigungen hinnehmen müssen.

Wird die Sinusthrombose mit Medikamenten behandelt, so kann es neben allergischen Reaktionen ausserdem zu schwerwiegenden Wechsel- und Nebenwirkungen kommen. 

Mit Blick auf das oftmals eingesetzte Arzneimittel Heparin sind Symptome einer Unverträglichkeit wie Juckreiz und Hautrötungen keine Seltenheit.

Atemnot, Gliederschmerzen und Blutdruckabfall sind weitere potentielle Nebenwirkungen. 

Erfolgt die Behandlung über einen längeren Zeitraum hinweg, so besteht das Risiko einer Besiedelung mit Keimen, die wiederum Beschwerden wie eine lebensbedrohliche Sepsis, eine Bakteriämie sowie eine akute Thrombose (Thrombophlebitis) auslösen kann.

In puncto Komplikationen sind Patienten, die eine Behandlung unnötig lange aufschieben oder ganz darauf verzichten, besonders gefährdet. 

Da es sich bei der Sinusthrombose um ein Krankheitsbild handelt, das nicht von selbst wieder abklingt, ist eine frühzeitige gezielte Therapie durch den Arzt zwingend erforderlich. 

Zu den primären Symptomen, die einen umgehenden Arztbesuch verlangen, zählen starke Nacken- und Kopfschmerzen, epileptische Anfälle sowie eine erhebliche Beeinträchtigung der Sehkraft.

Mögliche Behandlungen im Diskurs

Das vorrangige Ziel der Behandlung einer Sinusthrombose besteht in einer Auflösung der Blockade des Blutflusses sowie einer Minderung des Hirndrucks auf ein Normalmass. 

Auf das in diesem Zusammenhang unverzichtbare Arzneimittel Heparin wurde bereits hingewiesen. Dieses dient der Verdünnung des Blutes und einer daraus resultierenden Förderung der Durchblutung. Gerade in der Anfangsphase der Behandlung wird Heparin in hohen Dosen verabreicht. 

Ergänzend folgt später die Vergabe von Gerinnungshemmern wie Warfarin oder Phenprocoumon, die oral für einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten einzunehmen sind.

Führt eine medikamentöse Behandlung nicht zu dem gewünschten Erfolg, so kann ein operativer Eingriff zur Senkung des Hirndrucks notwendig werden. 

Eine weitere Möglichkeit, den Druck zu reduzieren, besteht in Form einer Punktion, bei der mittels einer hauchdünnen Nadel Liquor (Nervenwasser) entnommen wird.

Darüber hinaus werden je nach Ursache ergänzende Massnahmen ergriffen. Liegen Entzündungsherde vor, so werden Antibiotika verabreicht. 

Bei Krampfanfällen wiederum kommen Antikonvulsiva zum Einsatz. Arzneimittel mit dem Wirkstoff Mannit hingegen haben sich bei einem erhöhten Hirndruck bewährt. Auch die Einnahme von Beruhigungsmitteln kann je nach individuellem Gemütszustand sinnvoll sein.

Essentielles zur Nachsorge & Prognose

Da eine Sinusthrombose nicht von selbst wieder abklingt, ist ein augenärztliches Eingreifen ohne Ausnahme vonnöten. Die im individuellen Fall empfehlenswerte Form der Nachsorge ist von der Verordnung des Augenarztes abhängig. 

In der Regel besteht diese in der regelmässigen Einnahme der verschriebenen Medikamente.

Gerade im Anschluss an eine Operation sollte zudem die konsequente Schonung von Körper und Geist erfolgen.

Ungeachtet der jeweiligen Ursache empfiehlt sich eine grundsätzliche Umstellung auf eine gesunde Ernährungs- und Lebensweise. Dazu gehört auch der Verzicht auf nachweislich schädliche Laster wie Rauchen sowie den übermässigen Konsum von Alkohol.

Bei einer gezielten Behandlung sind die Aussichten auf eine vollständige Heilung sehr gut. Bei einer verzögerten oder gänzlich ausbleibenden Therapie hingegen ist mit ernsten Komplikationen, die letztendlich zu bleibenden Hirnschäden bis hin zum Tod der Betroffenen führen können, zu rechnen.

Stichwort Prävention & Eigenverantwortung der Patienten

In Bezug auf potentielle effektive Massnahmen zur Vorbeugung einer Sinusthrombose erlaubt der aktuelle Forschungsstand noch keine zuverlässigen Angaben.

Unter Berücksichtigung der Vielzahl an möglichen Ursachen ist es jedoch sinnvoll, die eigenen Abwehrkräfte durch eine gesunde Lebensweise zu stärken. Auf diese Weise können beispielsweise Infektionen als Auslöser rascher bekämpft werden.

Ein unvorteilhafter Krankheitsverlauf wiederum lässt sich mittels der bereits erwähnten rechtzeitigen Diagnose und Behandlung durch einen qualifizierten Mediziner oftmals verhindern.

Entsprechend besteht ein wesentliches Element der Eigeninitiative auf Seiten des Patienten aus der genauen Beobachtung möglicher Krankheitszeichen. 

Erste Hinweise wie die oben beschriebenen Kopf- und Nackenschmerzen inklusive Sehstörungen sollten ernst genommen werden und zu dem umgehenden Besuch eines Arztes veranlassen.

Auch im Anschluss an die Diagnose liegt ein Grossteil des Genesungsprozesses in dem Verantwortungsbereich des Patienten selbst. 

Möchte er bzw. sie die Heilung fördern, so empfiehlt sich die genaue Einhaltung der vom Augenarzt empfohlenen Massnahmen, darunter die regelmässige Einnahme verordneter Arzneimittel, der Verzicht auf Alkohol während einer medikamentösen Behandlung etc..

Den Heilungsprozess positiv beeinflussen: abschliessende Anmerkungen

Neben der vom Arzt in die Wege geleiteten Therapie ist es von Vorteil, wenn Patienten aktiv an der Förderung der Durchblutung mitwirken.

  • Zu vermeiden sind beispielsweise passive Positionen, die den Blutfluss hemmen.
  • Zu einer umgehenden Änderung der Körperhaltung wird geraten, wenn Beschwerden wie kalte Füsse und Hände, ein Kribbeln oder Taubheitsgefühle auf einen Blutstau hinweisen.
  • Sanfte Bewegungsübungen sowie das Tragen von Thrombosestrümpfen und legerer Kleidung sind weitere, leicht umsetzbare Massnahmen, die in puncto Durchblutung jedoch eine grosse Wirkung zeitigen.
  • Darüber hinaus sollten Betroffene für den Blutkreislauf ungünstige Situationen wie lange Autofahrten und die ununterbrochene Arbeit am Computer durch vorausschauende Planung vermeiden. Fahrradfahren beispielsweise schafft einen guten Ausgleich zu vielen Stunden im Büro, ohne dabei die Gelenke zu belasten.

Sollten nach diesem Beitrag noch Fragen offen bleiben oder möchten Sie sich Klarheit bezüglich bereits vorliegender Sehstörungen verschaffen, so steht Ihnen Ihr Augenarzt in Zürich Opfikon jederzeit gerne als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. 

Augenarzt Dr. Nagy Autor

Autor:
Dr. med. (H) Richard Nagy, Facharzt für Ophthalmologie, FMH, FEBO

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