Hornhautentzündungen, Hornhautinfektionen (Keratitis)

Behandlung der Hornhautentzündung

Einführung

Hornhautentzündungen, im Fachjargon Keratitis genannt, sind keine Seltenheit. Verursacht werden können sie durch eine Vielzahl an unterschiedlichen Faktoren, auf die in den folgenden Abschnitten genauer eingegangen werden soll. 

Zuerst jedoch ist die Frage zu klären, was die Hornhaut eigentlich genau ist und welche Aufgaben ihr zukommen.

Die Hornhaut und ihre primären Funktionen: ein Einstieg

Als Cornea bzw. Hornhaut wird die glasklare äussere Schicht des Auges bezeichnet. Um noch etwas genauer zu sein, handelt es sich dabei um den vorderen Bereich der nach Aussen weisenden Augenhaut, die von Tränenflüssigkeit benetzt ist. 

Ihren Namen verdankt die Hornhaut der Tatsache, dass sie hart und widerstandsfähig wie ein Horn ist.

Die Hornhaut besteht aus fünf Schichten. Die äussere Schicht wird durch das vordere Hornhautepithel gebildet. Die Grenzen zu der sich anschliessenden Bindehaut sind fliessend. 

Die zweite eindeutige Schicht wird als Bowman-Membran bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine zellfreie Glashaut, die im Falle von Verletzungen und Schäden ausnahmslos Narben hinterlässt. 

Die dritte innere Hornhautschicht, das sogenannte Stroma besteht aus Hornhautlamellen, die sich durch unterschiedliche Verlaufsrichtungen auszeichnen und mittels einer Kittsubstanz zusammengehalten werden. Diesen folgt mit der sogenannten Descemet-Membran eine zweite Glashaut. 

Aufgrund ihrer hohen Widerstandsfähigkeit schützt sie das Auge selbst bei Verletzungen und Erkrankungen der Hornhaut optimal. Das Schlusslicht der Hornhautschichten besteht aus einem einschichtigen Endothel, das der Abgrenzung zwischen Hornhaut und vorderer Augenkammer dient.

Für die Hornhaut bezeichnend ist das hohe Aufgebot an Nerven. Bei auftretenden Beschwerden, Irritationen oder Krankheiten sorgen diese rasch für entsprechende Schmerzsignale, die für die Betroffenen zugleich eine Warnung und Anleitung zum umgehenden Handeln sind. 

Allen voran ist hier die rechtzeitige Konsultation eines Arztes zu nennen, die verhindern kann, dass aus kleinen Verletzungen schwere Infektionen werden.

Auf den Punkt gebracht besteht die vorrangige Funktion der Hornhaut in der Lichtbrechung. Diese Aufgabe teilt sie sich mit der Linse, wobei auf der Hornhaut jedoch mit 60 Prozent eine höhere Verantwortung lastet. 

Kommt es hier zu Beeinträchtigungen, so äussert sich dies vor allem in einer verschwommenen Sicht. Denn die Bündelung von Lichtstrahlen durch das Duo Linse und Hornhaut sorgt in erster Linie für ein scharfes Sehen. 

Eine Trübung der ursprünglich klaren, dünnen und transparenten Hornhaut wiederum führt zu einer Minderung der Sehkraft. Kommen Schmerzen und/oder Rötungen hinzu, so liegt sehr wahrscheinlich eine Entzündung der Hornhaut vor, die die Abklärung durch einen Arzt verlangt.

An dieser Stelle ist darauf zu verweisen, dass bei einem Auftreten einer oder mehrerer der genannten Beschwerden grundsätzlich schnelles Handeln gefragt ist, da sich nur so eine Verschlechterung des Zustandes, die im schlimmsten Fall zu einem vollständigen Verlust der Sehfähigkeit führen kann, verhindern lässt.

Hornhaut des Auges

Hornhautentzündungen: Begriffsklärung und Abgrenzungen

Von einer Keratitis bzw. Hornhautentzündung sprechen wir, wenn sich eine oder mehrere der Epithelschichten der Hornhaut entzünden. 

In der Fachwelt unterscheidet man dabei zwischen unterschiedlichen Arten, die unter anderem unter Berücksichtigung der jeweiligen Auslöser, der damit einhergehenden Symptome sowie des Schweregrades bestimmt werden.

Eine bakterielle Keratitis beispielsweise wird durch Bakterien ausgelöst. Hierbei handelt es sich um die am häufigsten auftretende Variante von Hornhautentzündungen, die bereits durch kleinste Verletzungen verursacht werden kann. 

Schliesslich verschaffen diese schädlichen Bakterien ungehinderten Zutritt und führen somit rasch zu einer Infektion. Etwas seltener kommt es zu den Krankheitsbildern Herpeskeratitis und Pilzkeratitis. Während Letztere durch Pilze ausgelöst wird, sind für das Auftreten einer Herpeskeratitis Erreger wie die Herpes-simplex-Viren verantwortlich.

Darüber hinaus können Hornhautentzündungen durch oberflächliche Verletzungen oder Verätzungen des Augen sowie das Phänomen des trockenen Auges, in der medizinischen Fachsprache Keratoconjunctivitis sicca genannt, hervorgerufen werden.

Risikofaktoren und Verlaufsformen

Während der Verlauf einer Keratitis in der Regel je nach auslösendem Faktor variiert, sind die ersten Anzeichen, die auf eine Hornhautentzündung verweisen, oftmals klar und eindeutig. Ist nur die Oberfläche der Cornea betroffen, so ist die Sehfähigkeit leicht getrübt. 

Bei einer Infektion mehrerer Hornhautschichten wiederum intensiviert sich die Beeinträchtigung der Sehkraft erheblich. Rein optisch ist diese schwere Form der Hornhautentzündung oftmals an der Bildung eines weissen Punktes erkennbar, der für die getrübte Sichtweise verantwortlich ist. 

Ergänzt wird diese Symptomatik durch starke Schmerzen und Augenrötungen. Eine Entzündung der Bindehaut führt zudem nicht selten dazu, dass das betroffene Auge tränt und Sekret bildet.

In diesem Zusammenhang ist auf einige der Risikogruppen, darunter ältere Menschen sowie Kontaktlinsenträgerinnen und Kontaktlinsenträger, zu verweisen. 

Während Personen im fortgeschrittenen Alter oftmals aufgrund eines insgesamt schwächeren Immunsystems anfälliger für Infektionen wie die Keratitis sind, zählt bei Menschen, die Kontaktlinsen tragen, mangelnde Hygiene zu den Hauptursachen für eine Hornhautentzündung. 

Auch ein übermässig langes Tragen oder eine Beschädigung der Kontaktlinsen können das Auftreten einer Hornhautentzündung begünstigen.

Keratitis im rechten Auge

Die bakterielle Hornhautentzündung im Fokus

Das Krankheitsbild einer bakteriellen Keratitis ist weit verbreitet. Auch hier ist anzumerken, dass Menschen, die Kontaktlinsen tragen, besonders gefährdet sind. Schliesslich kann selbst die kleinste Nachlässigkeit in puncto Hygiene dazu führen, dass Schmutz und Bakterien schnell und ungehindert ins Auge gelangen. 

Des Weiteren können auch Augenunfälle und Erkrankungen der Augenoberfläche zur Entstehung einer bakteriellen Hornhautinfektion beitragen.

Die Liste der für Hornhautentzündungen verantwortlichen Bakterien wird unter anderem von Streptokokken, Staphylokokken, Proteus mirabilis und Pseudomonas aeruginosa angeführt.

Die Diagnose einer bakteriellen Keratitis ist aufgrund eindeutiger Symptome und eines insgesamt typischen Verlaufes besonders leicht. Den Anfang machen winzige Verletzungen in der Epithelschicht der Hornhaut. 

In der medizinischen Fachsprache wird dieses Stadium als „Keratitis superficialis punctata“ bezeichnet. Betroffen ist hier also zunächst nur die Oberfläche der Cornea. 

Breiten sich die Bakterien in der Regel in Form eines Ringes auch in den folgenden Schichten, vor allem im Hornhautstroma aus und vermehren sich hier, so spricht man von einem „Ulcus corneae serpens.“

Betroffene klagen anfangs über leichte Schmerzen, die sich mit fortschreitender Erkrankung rasch verschlimmern. Hinzu kommt eine einseitige Rötung der Augen inklusive Fremdkörpergefühl sowie die Bildung eines eitrigen Sekrets. 

Auch gelbliche oder gräuliche Hornhauttrübungen sind bei einer bakteriellen Hornhautentzündung keine Seltenheit. 

Kommen Ihnen diese Symptome bekannt vor, so sollten Sie umgehend einen Augenarzt bzw. eine Augenklinik aufsuchen. Eine genaue Diagnose erfolgt durch Ihren Augenarzt, der mithilfe einer Spaltlampe das Augeninnere, die Hornhaut und das Bindegewebe untersucht.

Der untersuchende Arzt sieht in der Regel einen undurchsichtigen weissen Fleck in der Hornhaut, der in der Fachsprache Infiltrat genannt wird. Die Ränder dieses Infiltrats sind verwaschen. Über dem Infiltrat ist das Epithel, die oberste Hornhautschicht offen. Dies lässt sich mit Fluoreszein färben.

Im schlimmsten Fall kann eine bakterielle Hornhautinfektion eine schwere Beeinträchtigung der Sehkraft nach sich ziehen. Typische Folgeschäden sind eine starke Trübung der Sicht am erkrankten Auge, auch unter der medizinischen Bezeichnung Leukom bekannt, sowie der sogenannte grüne Star bzw. im Fachjargon Glaukom.

Handelt es sich bei den infizierenden Bakterien um sogenannte „Pseudomanas aeruginosa“, so kann nur eine umgehende medizinische Behandlung die Zerstörung der Hornhaut aufhalten.

Die Therapie von bakteriellen Hornhautentzündungen erfolgt in der Regel mittels vom Arzt verordneter Antibiotika-haltiger Augentropfen. Die neuesten Therapierichtlinien schreiben die Verordnung von Fluorochinolon-haltigen Augentropfen vor. Diese haben ein breites Spektrum und aktuell sind noch wenig Bakterien gegen die Fluorochinolone resistent.

Eine Therapie mit zwei Breitbandantibiotika kann ebenfalls eingeleitet werden. Das ist die Wahl der Therapie bei fortgeschrittenen Fällen.

Wenn die bakterielle Hornhautinfektion innerhalb der zentralen 6 mm befindet oder die Infiltratgrösse den 2 mm Durchmesser überschreitet, muss immer vor dem Beginn der antibiotischen Therapie ein Abstrich entnommen werden.

Bis das Abstrichresultat ankommt, muss die Behandlung mit einem Breitbandantibiotikum (in den meisten Fällen mit einem Fluorochinolon) angefangen werden.

Die Behandlung mit dem antibiotischen Augentropfen dauert so lange, bis das Infiltrat nicht mehr aktiv ist (hat schärfe Ränder und ist etwas durchsichtiger) und die oberflächliche Epithelwunde komplett verschlossen ist (lässt sich nicht mehr mit Fluoreszein anfärben).

Im Falle besonders schwerer Entzündungen, die sich auf das innere Auge erstrecken, wird eine stationäre Behandlung erforderlich. Kommt es zu einer Perforation bzw. Durchbrechung der Hornhaut, so lassen sich Auge und Sehfähigkeit nur mittels einer akuten Hornhautverpflanzung (Keratoplastik) retten.

Zu warnen ist hier vor einer mangelhaften oder gänzlich ausbleibenden Therapie, da diese zu bleibenden Schäden wie der Bildung von Hornhautnarben, Geschwüren bzw. Ulzera sowie begleitenden Erkrankungen wie die sogenannte Begleitiritis bzw. Regenbogenhautentzündung führen kann.

Während der antibiotischen Behandlung sind die ersten Anzeichen einer erfolgreichen Therapie die Besserung der Beschwerden. Die Augenschmerzen und die Rötung des Auges nehmen ab, der Patient kann das entzündete Auge mehr öffnen und die Lichtempfindlichkeit ist weniger ausgeprägt.

Anfärbung der Hornhautinfektion

Pilzinfektion der Hornhaut: die seltenere, aber gleichermassen gefährliche Variante

Als grösster Risikofaktor für eine Hornhautinfektion mit Pilzen gilt das Tragen von Kontaktlinsen. Mangelnde Sauberkeit und Hygiene zählen hier zu den grundlegenden Problemen. Dies bezieht sich sowohl auf die Kontaktlinsen selbst, auf die Aufbewahrungsbehälter sowie die Hände. 

Auch ist in diesem Zusammenhang zu bedenken, dass Pilze wie beispielsweise Schimmelpilze der Gattung Apergillus besonders gut in warmem und feuchten Klima gedeihen. Entsprechend kann die Lagerung der Kontaktlinsen in einem warmen Behältnis allein bereits den Befall mit Pilzen begünstigen.

Nicht zuletzt aufgrund der schweren potentiellen Schäden, die den Verlust des betroffenen Auges beinhalten, sollte eine Pilzinfektion der Hornhaut ernst genommen und unmittelbar beim Auftreten erster Anzeichen behandelt werden.

Die Symptomatik einer Hornhautentzündung, die von Pilzen und Parasiten verursacht wird, ähnelt den Beschwerden, die im Rahmen einer bakteriellen Keratitis auftreten. 

Tränende, juckende und gerötete Augen zusammen mit einem zunehmenden ‚Schleier‘, der ein klares Sehen unmöglich macht, sind somit keine Seltenheit. 

Der entscheidende Unterschied zu dem bakteriellen Pendant besteht jedoch darin, dass eine Pilzinfektion weitaus schleichender verläuft. Auch die Schmerzen halten sich im Vergleich zu der bakteriellen Keratitis in Grenzen.

Zu den Hauptverursachern einer mykotischen Keratitis zählen die Pilze Candida albicans und Aspergillus

Abgesehen von verunreinigten Kontaktlinsen und Behältnissen kann auch die lange Einnahme von Antibiotika und/oder eine lange Behandlung mit kortisonhaltigen Augentropfen und die daraus resultierende Schwächung der Abwehrkräfte die Entstehung einer Pilzkeratitis begünstigen.

Die Pilzninfektion der Hornhaut ist nicht immer einfach zu erkennen. Die betroffene Hornhautstelle ist grau und rau. In der Regel zeigt sich ein Infiltrat mit unregelmässigen Rändern und Satellitenläsionen. In der Augenvorderkammer befindet sich eine zähe, pyramidenförmige Eiteransammlung (Hypopyon).

Die Diagnostik erfolgt mit mikrobiologischen Analysen (Kultur), konfokaler Mikroskopie und PCR (Polymerase-Kettenreaktion). 

Eine Therapie der mykotischen Keratitis ist langwierig. Antimykotische Augentropfen (Amphotericin B, Voriconazol) und in schweren Fällen antimykotische Tabletten werden eingesetzt.

Auch sind die Erfolgsaussichten ohne drastische operative Eingriffe oftmals gering. In besonders schweren Fällen ist eine vollständige Entfernung des infizierten Auges erforderlich.

An dieser Stelle darf die sogenannte Akanthamöben-Keratitis natürlich nicht unerwähnt bleiben. Zwar handelt es sich auch hier um eine Form der Hornhautentzündung, die nur selten vorkommt, jedoch sind die möglichen Folgen so ernst, dass sie schnellstmöglich erkannt und behandelt werden sollte. 

Ein Befall mit Akanthamöben führt zu einer ringförmigen Eiteransammlung, die für starke Schmerzen und eine getrübte Sicht sorgen.

Herpesviren: die lebenslangen Begleiter als potentielle Auslöser

„Herpes simplex“ oder umgangssprachlich Herpesviren sind für ihre Hartnäckigkeit bekannt. Eine Ansteckung erfolgt oftmals bereits in der Kindheit und die Betroffenen werden in der Regel ein Leben lang von sporadisch auftretenden Ausbrüchen ‚heimgesucht‘. 

Besonders häufig äussern sich diese in den gefürchteten, da nur schwer zu verbergenden und schmerzenden Lippenbläschen. Gelangen Viren von den Lippen ins Auge, so lässt eine virale Hornhautentzündung nicht lange auf sich warten.

Diese Form der herpesbedingten Hornhautinfektion kann sich in unterschiedlichen Symptomen niederschlagen. Befinden sich die Viren beispielsweise in der Epithelschicht, so sind in erster Linie Schmerzen und eine Einschränkung der Sensibilität die Folge.

Ein Stromabefall wiederum äussert sich durch Schmerzen sowie eine allgemeine Beeinträchtigung der Sehfähigkeit.

Greifen die Herpesviren das Endothel, sprich die innerste Hornhautschicht an, so resultiert dies neben der Hornhauttrübung oftmals auch in einer Entzündung der Iris. Im Vergleich zu den beiden anderen Krankheitsbildern ist dieser Verlauf jedoch schmerzfrei.

Hornhautentzündungen ohne Erreger

Zu einer Entzündungsreaktion der Hornhaut kann es auch ohne die Beteiligung von Bakterien, Viren und Pilzen kommen. 

Zu den Klassikern in der Kategorie der Faktoren, die die Augen reizen, zählen Staub, Schmutz, Pollen, trockene Luft, die durch Heizung und Klimaanlage begünstigt wird, sowie die lange Arbeit am Computer.

Dass die Augen für unvorteilhafte und potentiell schädigende Ausseneinflüsse besonders empfänglich sind, ist oftmals auf eine unzureichende Benetzung der Augenoberfläche zurückzuführen. 

Das Phänomen trockener Augen wurde bereits angesprochen. Hierbei handelt es sich um eine unzureichende Produktion des schützenden Tränenfilms, der wiederum eine kontinuierliche Reizung der Augen nach sich zieht. 

Verursacht werden kann diese allein durch den permanenten Lidschlag. Auch eine mangelhafte Verteilung des Tränenfilms kann eine Austrocknung der Augen bewirken. 

Führen diverse Krankheiten und Beschwerden wie Rheuma oder Schlaganfall dazu, dass sich die Lider nicht mehr komplett schliessen lassen, so sind Trockenheit und Entzündung vorprogrammiert.

Das Risiko von Hornhautentzündungen erfolgreich verringern

Ungeachtet der auslösenden Faktoren ist hier abschliessend erneut zu betonen, dass Sie sich unverzüglich an einen Augenarzt wenden sollten, wenn Sie unter einer oder mehreren der genannten Beschwerden leiden. 

Nur so lassen sich schwere Krankheitsbilder wie zum Beispiel Hornhautinfektionen erkennen und im Bedarfsfall rasch und gezielt die notwendigen Massnahmen ergreifen. Bedenken Sie, dass es hier nicht nur um Ihr Wohlbefinden und Ihren Komfort, sondern langfristig auch um den Erhalt Ihrer natürlichen Sehkraft geht.

Warten Sie also nicht, wenn sich Ihre Augen röten oder tränen, sondern suchen Sie vorsichtshalber einen Arzt auf, um potentiell ernste Ursachen auszuschliessen.

Gemessen an der Schwere der möglichen Folgen, die Hornhautentzündungen nach sich ziehen können, empfiehlt sich natürlich auch eine umfassende Vorsorge, die im Idealfall eine Infektion mit Pilzen, Bakterien oder Viren oder aber eine nicht infektiöse Keratitits zu verhindern vermag.

Reduzieren Sie entsprechend das Risiko einer Ansteckung, indem Sie gegen Hauptauslöser einer mykotischen und bakteriellen Keratitis gezielt vorgehen. 

Reinigen und desinfizieren Sie als Kontaktlinsenträger Ihre Hände bei jeder Anwendung ebenso wie die Linsen und die Behälter. 

Tauschen Sie die Reinigungslösung regelmässig aus und vermeiden Sie den Kontakt zwischen Händen und Augen, wann immer Sie sich hinsichtlich der hygienischen Verhältnisse in Ihrer näheren Umgebung nicht sicher sind.

Neigen Sie zu trockenen Augen oder ist die Bewegungs- und Reaktionsfähigkeit Ihrer Augenlider beispielsweise infolge von Krankheiten reduziert, so können einschlägige Präparate, die die Augen auf künstliche Weise befeuchten, schnell Abhilfe schaffen und Irritationen verhindern.

Sollte dieser Beitrag Fragen offen gelassen haben, so zögern Sie nicht, sich vertrauensvoll an uns zu wenden. Als ausgebildetes und erfahrenes Team erteilen wir gerne Rat. 

Dies gilt natürlich in besonderem Masse für den Fall, dass Sie bereits unter einem oder mehreren der Symptome, die auf eine Hornhautinfektion bzw. 

Hornhautentzündung schliessen lassen, leiden und eine möglichst zeitnahe Diagnose und eventuelle Therapie nicht selten über das Ausmass und den Erhalt Ihrer Sehkraft entscheidet.

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