Glaskörperblutung: Ursachen, Symptome und Behandlung

Augenarzt Dr. Nagy Autor

Autor: Dr. med. (H) Richard Nagy, Facharzt für Augenheilkunde, FMH FEBO​

Die Hauptpunkte dieses Beitrags im Überblick:

  • Was bedeutet die Blutung im Glaskörper?
  • Ursachen der Glaskörperblutung
  • Symptome und Krankheitsverlauf
  • Wann muss ein Arztbesuch erfolgen?
  • Diagnostik
  • Behandlungen
  • Komplikationen 
  • Prognose, Dauer und Heilungschancen bei einer Glaskörperblutung
  • Prävention, Nachsorge und die eigene Verantwortung
Untersuchung bei Glaskörperblutung

Glaskörperblutung: ein intraokulares Phänomen mit einer breiten Bandbreite an potentiellen Ursachen

Bei einer sogenannten Glaskörperblutung gelangt Blut in den Glaskörper des Auges. Wie es dazu kommt, ist eine Frage, der in dem folgenden Beitrag zusammen neben anderen wichtigen Aspekten wie Diagnose, Symptomatik und Behandlungsmethoden nachgegangen werden soll.

Einige grundlegende Merkmale als Einstieg

Um nachvollziehen zu können, was sich genau bei einer Glaskörperblutung, im Englischen unter dem Begriff „intravitreal hemorrhage“ bekannt, abspielt, erweist sich eine nähere Betrachtung dieses Phänomens als sinnvoll.

Im Normalzustand setzt sich der Glaskörper (Corpus vitreum) aus einer durchsichtigen, gelartigen Flüssigkeit zusammen. Diese wiederum besteht zu rund 98 Prozent aus Wasser. 

Die verbleibenden zwei Prozent werden von einem Netz aus Kollagenfasern und Hyaluronsäure gebildet. Mit 80 Prozent macht der zwischen der Augenlinse und der Netzhaut liegende Glaskörper, der unter anderem dem Erhalt der Form des Auges dient, den grössten Teil des menschlichen Augapfels aus.

Dringt Blut von den Blutgefässen des Auges in den Glaskörper vor, so kommt es in der Regel zu einer reduzierten Sehkraft, die auf die daraus resultierende Trübung zurückzuführen ist.

Dabei hängt das jeweilige Ausmass der Einschränkung grundsätzlich von der Intensität der Blutung ab. Bei leichten Beschwerden beispielsweise hindern einige dunkle Flecken die Sicht. 

Eine schwere Glaskörperblutung hingegen kann das Sehvermögen so stark reduzieren, dass den Betroffenen nur die Unterscheidung zwischen Hell und Dunkel bleibt.

Betrachtung möglicher Ursachen für eine Glaskörperblutung

Bei der Ursachenfindung wird in der Regel zwischen zwei Gruppen unterschieden.

Der ersten Gruppe werden die folgenden Verletzungen, Krankheiten und Beschwerden, die durch mechanische Einwirkung zu einer Ruptur (Riss/Durchbruch) der Blutgefässe führen, zugeordnet:

  • Augenprellung (stumpfes Augentrauma): Diese kann unter anderem durch einen Unfall, einen Sturz oder einen dumpfen Schlag auf den Kopf entstehen.
  • Penetrierende Augenverletzungen: Auch hier zählen Unfälle zu den häufigsten Ursachen. Im Gegensatz zu oberflächlichen Wunden wird dabei die Hautoberfläche durchdrungen, so dass eine vergleichsweise schwere Verletzung entsteht.
  • Akute Glaskörperabhebung: Dieses Phänomen tritt vor allem bei Menschen ab dem mittleren Lebensalter auf und äussert sich häufig in Symptomen wie Mouches volantes (Fliegenden Mücken) und Lichtblitzen. Werden bei der Anhebung des Glaskörpers Gefässe beschädigt, so resultiert dies automatisch in einer Glaskörperblutung.
  • Shaken-Baby-Syndrom (Schütteltrauma): Bei dem Schütteltrauma handelt es sich um eine Folgeerscheinung einer Form der Kindesmisshandlung. Dabei wird ein Säugling oder Kleinkind so stark geschüttelt, dass es neben neurologischen Beschwerden auch zu Verletzungen kommen kann, die wiederum eine Glaskörperblutung auslösen.
  • Terson-Syndrom: Hier tritt die Glaskörperblutung als unmittelbare Folge einer sogenannten Subarachnoidalblutung, kurz SAB genannt, auf. Betroffen sind sowohl die mittlere als auch die innere Hirnhaut. Ein erster Hinweis sind die sehr starken Kopfschmerzen.

Zu der zweiten Gruppe zählen Glaskörperblutungen, die durch pathologische Strukturen hervorgerufen werden. Beispiele sind:

  • Diabetische Retinopathie: Eine oftmals unbemerkt voranschreitende Schädigung der Netzhaut, verursacht durch die Zuckerkrankheit Diabetes
  • Netzhautriss: Kleine Löcher in der Netzhaut können im schlimmsten Fall zu einer Netzhautablösung führen.
  • Netzhautablösung: Hierbei handelt es sich um eine ernste Erkrankung, die einer unmittelbaren augenärztlichen Behandlung bedarf.
  • Verschluss der Netzhautvenen: Tritt vor allem bei älteren Patienten auf, die unter hohem Blutdruck leiden.
  • Altersbedingte feuchte Makuladegeneration: Diese Krankheit äussert sich durch die Bildung von zu Blutungen neigenden Gefässmembranen unterhalb der Retina (Netzhaut).
  • Sichelzellretinopathie: Zu den klinischen Zeichen der Sichelzellretinopathie zählen pigmentierte Vernarbungen, auch „Black Sunbursts“ genannt, sowie Lachsflecken bzw. „Salmon Patches“. Oftmals kommt es zu kristallinen Ablagerungen, die jedoch in der Regel keine bleibende Visusminderung nach sich ziehen.
  • Intraokulare Tumore: Können unter anderem mithilfe einer Augenspiegelung ( Ophthalmoskopie) oder B-Scan-Sonographie (Ophthalmischer Ultraschall) nachgewiesen werden.
  • Morbus Eales: Zur besonderen Risikogruppe zählen Männer zwischen dem 20. und dem 30. Lebensjahr, die unter einer peripheren Netzhautischämie und Neovaskularisation mit unbekannter Ursache leiden. Das wichtigste Charakteristikum ist eine beidseitig auftretende starke Einschränkung der Sehkraft.
  • Rupturiertes arterielles Makronaneurysma: Besonders gefährdet sind Patienten im höheren Lebensalter, die unter arteriellem Hypertonus leiden.
  • Frühgeborenenretinopathie: Störungen in der Blutgefässentwicklung sind für diese Variante der Netzhautschädigung bei Frühgeborenen verantwortlich.
  • Retinales cavernöses Hernangium: Beschreibt die Netzhaut betreffende Blutschwämmchen
  • Strahlenretinopathie: Häufige Komplikation nach Bestrahlung intra- sowie extraokulärer Tumore
  • Bluterkrankungen: Als Beispiel ist hier die Leukämie zu nennen.
Glaskörperblutung bei Diabetes

Die wichtigsten Fakten zu Symptomen & Krankheitsverlauf

Es gibt viele Anzeichen, die auf eine Glaskörperblutung verweisen und je nach Intensität der Blutung variieren. Betroffene werden zuerst dunkle Trübungen, die das Sehvermögen einschränken, feststellen. 

Wahrgenommen werden diese unter anderem in Form von Spinnweben, schwarzen Flocken sowie anderen schwebenden Partikeln. Als Auslöser für diese Symptomatik gilt das unter dem Glaskörper eingeschlossene Blut.

Gesichtsfeldausfälle, eine rötliche Verfärbung des Gesichtsfeldes, Russregen und Lichtblitze sind weitere mögliche Symptome. Bei Letzterem ist Eile geboten, zumal Lichtblitze eine Abhebung des Glaskörpers signalisieren.

Zu Schmerzen kommt es ungeachtet der jeweiligen Ausprägung der Glaskörperblutungen in der Regel nicht.

Mit einer erheblichen Minderung der Sehstärke bis hin zur reversiblen Erblindung ist hingegen bei starken Blutungen zu rechnen.

Handelt es sich um eine leichte Form von Glaskörperblutung, so sind die Chancen, dass die Blutungen von selbst wieder abklingen, gut. 

Risse in der Netzhaut bis hin zu einer anschliessenden Ablösung der Retina sind jedoch bei ausgeprägteren und wiederkehrenden Beschwerden keine Seltenheit.

Orientierungshilfe: der passende Zeitpunkt für einen Arztbesuch

Einleitend stellt sich hier wie bei allen Augenproblemen die Frage, wann genau die Vorsprache beim Augenarztunausweichlich wird. 

Mit Blick auf die Schwere der oben aufgelisteten Symptome und ihrer potentiellen Ursachen ist sicherlich leicht nachvollziehbar, dass eine augenärztliche Abklärung sofort nach deren Auftreten erfolgen sollte. 

Denn nur durch eine frühzeitige Diagnose und Therapie können eine fortschreitende Intensivierung der Beschwerden sowie ernste Komplikationen verhindert werden.

Da Glaskörperblutungen auch für Aussenstehende deutlich erkennbar sind, besteht im Grunde genommen keine Gefahr, dass die Problematik von den Betroffenen selbst erst zu einem späteren Zeitpunkt wahrgenommen wird. 

Zudem treten natürlich weitere eindeutige Krankheitszeichen auf, die allein aufgrund der damit einhergehenden erheblichen Beeinträchtigung der Sehkraft einen sofortigen Arztbesuch erfordern, da sie in Beruf und Alltag gleichermassen in einem drastischen Abfall der Leistungsfähigkeit resultieren.

Wie bereits angesprochen klagen die Betroffenen unter anderem über eine zunehmende Rotfärbung bis hin zu vollständigen Ausfällen des Gesichtsfeldes.

Treten die Beschwerden nach einem Unfall auf, so sollten sich die Patienten umgehend ins Krankenhaus begeben oder einen Notarzt rufen.

Diagnosefindung: von Verdachtsmomenten bis hin zu eindeutigen Befunden

Die Anamnese bildet wie bei vielen anderen Krankheiten und Beschwerden auch bei der Glaskörperblutung das Fundament der Diagnose. 

Konkret bedeutet dies, dass das Gespräch mit dem Patienten bereits erste Anhaltspunkte liefert, anhand derer der Augenarzt weitere diagnostische Verfahren auswählt.

Dabei stehen Fragen, die sich der Art, Dauer und Stärke der Beschwerden widmen, im Mittelpunkt. 

Zudem gilt es zu klären, ob die Betroffenen unmittelbar vor deren Auftreten einen Unfall hatten oder sich auf anderem Wege eine Verletzung im Kopfbereich zugezogen haben. 

Auf diese Weise vermag der Augenarzt bereits die vorliegenden Symptome von anderen Krankheitsbildern abzugrenzen und erste Vermutungen anzustellen.

Den Anfang der sich an die Patientenbefragung anschliessenden Diagnostik mithilfe von Tests macht die Augenspiegelung mit dem sogenannten Spaltlampenmikroskop, gefolgt von einer Sonografie, in der Umgangssprache oftmals einfach nur als ‚Ultraschall‘ bezeichnet. 

Letztere erweist sich gerade dann als unverzichtbar, wenn die im Glaskörper lokalisierten Blutungen so stark sind, dass sie keinen Einblick auf die Netzhaut erlauben.

Die Ultraschalluntersuchung dient in erster Linie dem Ausschluss von anderen ernsten Beschwerden wie einem Netzhautriss, einer Netzhautablösung und einer Aderhautablösung.

Behandlungen: Präsentation verschiedener Zugangsmöglichkeiten

Die Behandlung richtet sich grundsätzlich nach der jeweils festgestellten Ursache. 

Konnte diese im Rahmen der Diagnosestellung noch nicht benannt, jedoch neben den bereits aufgeführten schweren Krankheitsbildern ein zu niedriger und zu hoher Augendruck sowie eine Endophthalmitis ausgeschlossen werden, so behält sich der Augenarzt eine Wartezeit bis zur Aufklärung der Glaskörperblutung vor. 

Im Anschluss wird die Untersuchung der Netzhaut mit der Spaltlampe bei einer weitaus besseren Sicht wiederholt.

Wurde jedoch eine der oben aufgelisteten Krankheiten, Verletzungen oder Beschwerden als Verursacher der Glaskörperblutung bestimmt, so ist die sofortige Einleitung gezielter therapeutischer Massnahmen erforderlich.

In schweren Fällen bedeutet dies die Durchführung einer Operation, die jedoch das Risiko postoperativer Beschwerden wie Netzhautablösungen sowie Krankheiten wie den Grauen Star in sich birgt. 

Im Einzelnen dient der chirurgische Eingriff dem Austausch des in Mitleidenschaft gezogenen Glaskörpers durch eine adäquate, oftmals auf Salz basierende Flüssigkeit.

Stichwort Komplikationen

Natürlich darf in Verbindung mit Empfehlungen für einen vorzeitigen Arztbesuch auch der Hinweis nicht fehlen, das dieser eine Grundvoraussetzung für die Prävention von Komplikationen darstellt.

Generell ist festzuhalten, dass die hier im Fokus stehenden Beschwerden oftmals erst im Rahmen eines bereits fortgeschrittenen Krankheitsverlaufes auftreten. Dazu zählt auch die markante Rotfärbung des Augapfels als deutlicher Hinweis auf das zugrundeliegende Krankheitsbild.

Haben die Betroffenen aufgrund einer verzögerten Therapie über einen längeren Zeitraum hinweg mit Störungen im Sichtfeld zu kämpfen, so geht dies oftmals mit Symptomen wie Schwindel, Kopfschmerzen, Stress und anderen seelischen Beschwerden einher.

Darüber hinaus besteht neben einer fortschreitenden Verschlechterung des Sehvermögens die Gefahr einer vollständigen und nicht mehr behandelbaren Erblindung.

Im Anschluss an einen operativen Eingriff sind Komplikationen wie das erneute Auftreten von Blutungen sowie, wie bereits erwähnt, die Entstehung des Krankheitsbildes Grauer Star denkbar.

Auf der Liste möglicher Komplikationen zu finden sind ausserdem die folgenden Krankheiten und Störungen:

  • Proliferative Vitreoretinopathie: Experten gehen davon aus, dass chemotaktische Faktoren und Makrophagen eine fibrovaskuläre Proliferation auslösen, die wiederum die Bildung von Narben sowie eine darauffolgende Ablösung der Netzhaut nach sich zieht. Eine proliferative Vitreoretinopathie kann in Folge von Glaskörperblutungen auftreten.
  • Hämosiderosis bulbi: Hierbei handelt es sich um eine ernstzunehmende Komplikation, die vermutlich durch eine Eisenvergiftung beim Abbau von Hämoglobin verursacht wird. Eine Hämosiderose bulbi wird häufig aufgrund der verlangsamten Hämolyse vermieden, die gewährleistet, dass die Eisenbindungskapazität von Proteinen im Glaskörper die langsame Hämolyserate übertrifft.
  • Geisterzellglaukom: Unter Geisterzellen versteht man kugelförmige, starre, khakifarbene rote Blutkörperchen, die mit denaturiertem Hämoglobin angefüllt sind, das in Verbindung mit langwierigen Glaskörperblutungen auftritt. Zu einer Blockade des Trabekelmaschenwerks und damit zu einer Entstehung des Geisterzellglaukoms kommt es, wenn diese Zellen in die Vorderkammer eindringen.
  • Hämolytisches Glaukom: Blockade des Trabekelnetzes durch rote Blutkörperchen, mit Hämoglobin beladene Makrophagen und freies Hämoglobin

Prognose, Dauer & Heilungschancen bei einer Glaskörperblutung

Eine allgemeine Aussage bezüglich der Prognose bei einer Glaskörperblutung lässt sich nur schwer treffen. Schliesslich kommt es hier entscheidend auf den individuellen Fall unter Berücksichtigung von Auslöser, Ausprägung und Stadium der Beschwerden an.

Im Idealfall kann es zu einem natürlichen Abklingen der Beschwerden ohne gesundheitliche Folgen, – häufig als Spontanheilung bezeichnet -, kommen.

Wird der Auslöser rechtzeitig erkannt und behandelt, dauert es ein paar Monate, bis die Blutung komplett abgebaut wird und der Glaskörperraum vollständig aufklart.

Eine grosse Herausforderung für eine gute Prognose und eine nachhaltige Genesung besteht in der Tatsache, dass die Glaskörperblutung in der Regel erst spät erkannt wird.

Handelt es sich um eine Form, die nicht von selbst wieder abklingt, so verschlechtert sich die Prognose in Proportion zu der Dauer, die die Einleitung von therapeutischen Schritten in Anspruch nimmt. 

Auf den Punkt gebracht bedeutet dies eine fortschreitende Minderung bis hin zu einem endgültigen Verlust des Sehvermögens. Ein ähnlich ungünstiger Krankheitsverlauf ist bei bereits vorliegenden Schäden der Netzhaut zu erwarten.

Grundsätzlich ist eine erfolgreiche Ausheilung der Glaskörperblutung nur möglich, wenn die jeweiligen Ursachen effektiv behandelt werden. 

Dabei besteht das vorrangige Ziel darin, dass das Blut, das sich im Glaskörper angesammelt hat, wieder mühelos abfliessen kann. Für diesen optimalen Verlauf mit vollkommener Heilung und Beschwerdefreiheit müssen jedoch einige Grundvoraussetzungen gegeben sein. 

Leiden die Betroffenen zusätzlich unter weiteren Augenkrankheiten oder aber unter einer erheblichen Reduktion ihrer Sehkraft, so ist mit einer weniger günstigen Entwicklung zu rechnen.

Prävention, Nachsorge & Eigenverantwortung der Patienten

Glaskörperblutungen können im Verlauf des Lebens immer wieder auftreten. Ein hundertprozentig wirksames ‚Geheimrezept‘ zur effektiven Prävention gibt es nicht. 

Jedoch können regelmässige augenärztliche Check-ups sicherstellen, dass einige der Krankheitsbilder, die zu Blutungen im Glaskörper führen, frühzeitig erkannt und therapiert werden.

Zählen Sie bereits zu den Betroffenen, die sich nach einer Glaskörperblutung auf dem Weg der Besserung befinden, so sollten Sie unbedingt auf eine sorgfältige Nachsorge achten. 

Diese besteht gleichmassen aus mehreren augenärztlichen Kontrolluntersuchungen, die, falls erforderlich, das weitere Verschreiben von Arzneimitteln umfassen. 

Zudem muss das Augeninnere auf potentielle Folgeerkrankungen oder Schäden hin überprüft werden, um eine vollständige und andauernde Genesung zu gewährleisten.

Eine fortwährende Beobachtung durch den Augenarzt ist auch nach einem operativen Eingriff erforderlich. Dabei gilt es, die Heilung von Wunden und Rissen im Auge genau zu überwachen, um bei einer ungünstigen Entwicklung umgehend einschreiten zu können. 

Darüber hinaus wirkt sich eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise förderlich auf den Heilungsprozess aus. Wie nach jeder Operation ist auch hier auf eine absolute Schonung von Körper und Geist zu achten. Körperliche Anstrengungen wie Workouts sind entsprechend zu meiden.

Ist die Glaskörperblutung auf ernste Grunderkrankungen zurückzuführen, so sind diese selbst nach deren Abklingen weiter zu behandeln, um Komplikationen zu verhindern.

Zu den Selbsthilfemassnahmen zählt neben einem Verzicht auf physische Aktivitäten und ungesunde Lebensgewohnheiten auch die Vermeidung ungünstiger Körperhaltungen. Um eine Blutstillung zu erreichen, empfiehlt sich eine ruhige und aufrechte Position.

Starker Wind, Klimaanlagen sowie die konzentrierte Arbeit am Computer sind in der Phase der Regeneration ebenfalls tabu.

Wünschen Sie weitere Ratschläge und Tipps zur unterstützenden Selbsthilfe bei einer Glaskörperblutung oder möchten Sie die hier angeführten Symptome abklären lassen, so ist Ihr kompetenter Augenarzt im Lux Augenzentrum in Zürich Opfikon natürlich jederzeit für Sie da. 

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